„Das größte Geschenk, das mir jemand machen kann, ist mich zu sehen und zu hören, mich zu verstehen und mich zu berühren“

 

                                               (Virginia Satir)

 

 

„Berührung mit Respekt“ wird von der deutschen Gesellschaft für Baby- und Kindermassage e.V. angeboten. Kindermassage ist mehr als eine Technik. Im Vordergrund steht die liebevolle Berührung als Beziehungs- und Kommunikationsmittel. Jeder Mensch, egal welchen Alters hat das Recht respektvoll behandelt zu werden.

Dies lässt sich in der Massage gut umsetzen. Im Massagekurs versuchen wir Ihnen als Eltern die Bedeutung der Berührung näher zu bringen.

 

KARISMA ist ein Wort mit vielen Eigenschaften und meint die besondere Kompetenz, die wir bei Ihnen und Ihren Kindern stärken möchten.

Die Vermittlung von         Kontakt,

Achtsamkeit,

Respekt,

Integrität,

Sensibilität, das

Miteinander und die

Aufmerksamkeit

 

Für Sie und Ihre Kinder ist es einfach wichtig, dass Zeit füreinander haben. Richard Erlewein hat dies in einem Spruch auf den Punkt gebracht:

 

„Zeit haben, die Zeit vergessen zu können,

 Zeit haben, zu gehen und zu erkennen,

 Zeit haben, zu hören und zu erfühlen,

 Zeit haben, achtsam zu lieben,

 Zeit haben, glücklich zu sein.“

 

 

 

Die Kindermassage bietet Ihnen und Ihren Kindern die Möglichkeit, sich einander zu begegnen, sich diese Zeit zu schenken.

Sie lernen Ihren Händen zu vertrauen, mit dem Herzen zu sehen und mit Respekt zu berühren.

Wolfgang Anders, Dipl. Sport- und Sonderschullehrer schreibt in seinem Buch „Häute scho(e)n berührt“ [1], dass die körperliche Berührung, die immer die seelische (Be)- Rührung mit einschließt, die Basis der menschlichen Entwicklung ist. Weiterhin möchte er darauf aufmerksam machen, dass die Hände die Ursprache sprechen, die jeder Mensch, vom Säugling bis zum Seniorenalter kennt. Die Sprache der Berührung.

 

Bei der Kindermassage hat das Kind die Möglichkeit auf einer nonverbalen Ebene mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Da die Kindermassage keine therapeutische, Knet- oder Muskelmassage, sondern eine Streichmassage ist, steht die Berührung an sich im Vordergrund. Dies wirkt sich positiv auf ihr Kind aus.

Das Kind wird in seiner Entwicklung des Köperbildes und in dessen Wahrnehmung gefördert. Es lernt den Unterschied von Anspannung und Entspannung kennen und erlebt das Gefühl des „Sich- Wohl- Fühlens“

Dies steigert die Konzentrationsfähigkeit Ihres Kindes.

Da die Massage ganz nach den Bedingungen der zu massierenden Person stattfindet, lernt es Entscheidungen selbständig zu fällen.

Jedes Kind setzt sich seine Grenzen ganz individuell und kann somit seine Bedürfnisse mitteilen. Durch diesen Respekt vor Ihrem Kind wird dessen Intimsphäre gewahrt. Außerdem lernt das Kind NEIN zu sagen auch im Hinblick auf die Gewaltprävention.

Das Kind entwickelt Verantwortungsbewusstsein für sich und seinen Körper, aber auch für seine Umwelt. Erst, wenn ein Kind etwas selbst erlebt und BE- greift, kann es verstehen und das weitergeben.

 

Konfuzius sagte:           „Sage mir etwas und ich vergesse es.

                        Zeige mir etwas und ich erinnere mich.

                        Lass es mich spüren und ich verstehe es.“

 

Kinder, die sich angenommen, geachtet und verstanden fühlen, verlangen ihre Aufmerksamkeit nicht mehr durch Aggressivität, häufige Erkrankung wie z.B. Bauchweh, oder Essstörungen.

Durch die Stimulation der Haut während der Massage, wird das Kind in seiner geistigen, sozialen und sensorischen Entwicklung unterstützt.

 

 

Ich selbst habe 4 Kinder über 4 Monate hinweg regelmäßig massiert und eine Dokumentation geschrieben und konnte beobachten, wie sich 3 der 4 Kinder positiv in ihrem Verhalten änderten und entwickelten.

Sie wurden ruhiger, selbstbewusster und aufgeschlossener gegenüber ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt.

Die Massagen wirken sich aber nicht nur bei Ihren Kindern positiv aus. Auch Sie selbst werden wunderbare Momente erleben können. Denn Sie als Massierender nehmen die Berührung über Ihre Hände wahr. Somit wird auch bei Ihnen Stress abgebaut.

Die Ruhe und Entspannung Ihres Kindes überträgt sich auf Sie.

 

Regelmäßiges Berühren mit Respekt ist also ein Grundbaustein für eine innige Bindung, bedingungsloses Vertrauen und eine glückliche Beziehung zueinander.

 

 

Zum Schluss möchte ich Ihnen noch etwas zum Nachspüren auf den Weg mitgeben:

 

„Manchmal reicht ein Lächeln oder ein gutes Wort oder ein zärtliches Berühren, um einem Menschen etwas zu geben, das ihn neue Kraft schöpfen lässt.“

 

HABEN SIE HEUTE SCHON JEMANDEN BERÜHRT???

 


 

[1] Wolfgang Anders / Sabine Weddemar, „Häute scho(e)n berührt?“, Körperkontakt in Entwicklung und Erziehung

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