Ein Abenteuer im Meer mit dem Regenbogenfisch:

Leg dich gemütlich hin und schließe die Augen.
Atme jetzt ruhig ein ... und wieder aus, und noch mal ein... und wieder aus und noch mal einatmen ... und ausatmen! Spüre, wie dein Körper den Boden berührt. Dein Kopf berührt sie, deine Arme und auch deine Füße!
Stelle dir jetzt vor, dass du aufstehst, dir deine Schuhe anziehst, die Tür des Snoezelraumes öffnest und aus dem kleinen Haus gehst.

Vor der Tür steht ein Heißluftballon, in ihm steht ein kleiner Zwerg, der dich ruft. Hörst du ihn?
Er möchte dich zu einer Reise einladen.
Du gehst zu dem Heißluftballon und kletterst vorsichtig hinein.
Langsam steigt ihr auf und schwebt über die Kita, das Schuhcenter und auch den Schrebergarten. Als ihr schon eine Weile geschwebt seid wirst du langsam müde und schläfst ein.

Nach einer Weile wachst du von einem leichten Ruck wieder auf, ihr seid gelandet.
Erkennst du wo ihr seid?
Hör mal genau, vielleicht kannst du es ja erhören?
Hast du es erkannt? Ihr seid am Meer gelandet.
Vorsichtig kletterst du jetzt aus dem Heißluftballon und verabschiedest dich vom Zwerg!

Du gehst ein Stück am Strand entlang, wenn du möchtest, dann kannst du dir deine Schuhe und Strümpfe ausziehen, um den Sand an deinen Zehen zu spüren. Gehe noch etwas weiter und gucke dir das Meer an.
Welche Farbe hat es?
Hat es einen besonderen Geruch?

Wenn du es dir lang genug angesehen hast, dann gehe noch näher heran und vielleicht hast du ja auch schon Lust in das Meer zu gehen, wenn ja, dann mach das!

Guck mal, da hinten siehst du das? Da taucht ein Seepferdchen aus dem Wasser auf, es kommt auf dich zu.
Du brauchst keine Angst zu haben, es tut dir nichts. Wenn du Lust hast, dann schwimme ihm entgegen, wenn du noch nicht schwimmen kannst, dann warte einfach, es kommt immer näher! Wenn es bei dir ist, dann setze dich auf seinen Rücken und halte dich einfach gut an ihm fest!
Höre was es zu dir sagt:
„Ich möchte dich mit auf eine Abenteuerreise unter Wasser nehmen. Du brauchst nur dieses Zauberbonbon essen, damit du auch unter Wasser atmen kannst!“
Nachdem du das Bonbon gegessen hast, taucht ihr gemeinsam unter. Am Meeresboden wartet schon der Regenbogenfisch auf dich.

Gib dem Regenbogenfisch deine Hand, er gibt dir seine Flosse und so könnt ihr zusammen den Meeresboden erkunden.

Der Regenbogenfisch führt dich zu einer Höhle und flüstert dir etwas ins Ohr, höre ihm gut zu!

Dann geht ihr gemeinsam in die Höhle und der Regenbogenfisch zeigt dir seine Freunde, schau sie dir besonders gut an!
Er zeigt dir den
Clownfisch: Hat er vielleicht eine besondere Nase? Welche Farbe hat seine Nase?
Schmetterlingsfisch: Hat er vielleicht Flügel statt Flossen?
Ist er vielleicht bunt?
Papageienfisch: Hat er vielleicht einen Schnabel?
Ist er vielleicht besonders bunt?
Und noch andere tolle Fische, z.B.: den Trompetenfisch, den Doktorfisch und den Feuerfisch. Guck sie dir noch mal gut an!

Jetzt, wo der Regenbogenfisch dir alle seine Freunde gezeigt hat geht ihr wieder aus der Höhle hinaus. Der Regenbogenfisch bringt dich zu einem großen Unterwasserfelsen. In ihm ist hinter Algen eine Tür versteckt. Der Regenbogenfisch sagt zu dir: „ Es ist Zeit für dich wieder in die Kita zu gehen. Wenn du durch diese Tür gehst, kommst du direkt in euern Snoezelraum
Du verabschiedest dich vom Regenbogenfisch und dieser schenkt dir als Andenken eine Muschel vom Meeresgrund. Du winkst allen Fischen noch mal und gehst durch die Tür.
Und wirklich, du bist wieder im Snoezelraum und landest direkt auf deiner Matte.
Wenn du möchtest kannst du dich jetzt noch ein bisschen an dein unter Wasser Abenteuer erinnern.
Ich zähle jetzt langsam bis fünf und wenn ich bei Fünf angekommen bin, dann öffnest du deine Augen und bist wieder ganz hier.

--------------------------------------------------------------------------

 

 

 

 

1. Horch, was kommt von draußen rein.

Diese Übung macht sich am besten im Sommer,
oder man heizt den Raum einfach gut vor.
Alle Kinder liegen auf ihren Matten...

oder Decken und haben die Augen geschlossen.
Wenn die Kinder zur Ruhe gekommen sind und es im Raum still geworden ist, wird das Fenster geöffnet.

"Ihr spürt den Boden unter euch und atmet tief und ruhig.
Ich öffne jetzt ein Fenster.
Merkt euch so viele Geräusche wie möglich.
Nach einer Weile werde ich das Fenster wieder schließen, und wir unterhalten uns was ihr gehört habt.
Welche Geräusche waren nur ganz selten zu hören und welche ganz oft?
Welche Geräusche habt ihr nicht erkannt?
Vielleicht könnt ihr es nachahmen, so dass wir sie erkennen.


2. Geräusche suchen

Die Kinder liegen mit geschlossenen Augen auf ihren Matten.
Wenn alle Kinder ruhig geworden sind, spricht man mit ihnen ab, auf welche Geräusche sie achten sollen, wenn das Fenster geöffnet wurde.
Zuerst vielleicht ein Autogeräusche, auf den Wind, auf Geräusche von Menschen, wie Schritte, Husten, Reden, Lachen...

Die Kinder werden in einer späteren Übung zu Gruppen eingeteilt und jede Gruppe muss auf einen bestimmten Geräuschebereich achten.
Wenn die Fenster wieder geschlossen sind, berichten die Kinder was sie gehört haben, welche Geräusche deutlich und welche nicht gut zu hören waren.

Hinweis: Beim Summen gerät der ganze Körper in Vibrationen und wird dadurch gelockert. Summen verhindert außerdem die Pressatmung, wirkt ausgleichens und schleimlösend.

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Kommandospiel

Material:
Evtl. Musik

Durchführung:

•Die Kinder laufen paarweise hintereinander.
•Auf Kommando EINS überholt das hinter Kind seine/n Partner/in und übernimmt die Führung.
•Auf Kommando ZWEI bleiben beide stehen, drehen sich um 180° und laufen in entgegen gesetzter Richtung weiter.
•Bei Kommando DREI bleibt das vordere Kind stehen, grätscht die Beine, das hintere Kind kriecht hindurch und beide springen dann hintereinander weiter.

Das klingt ganz schön schwer, macht aber großen Spaß!
Wenn die Kinder das Spiel schon kennen, ist es nett, wenn dazu im Hintergrund leise eine "flotte" Musik abgespielt wird.
Die Spielleiterin steht am Spielfeldrand und gibt die verschiedenen Kommandos und kann auch die Musik bei Bedarf lauter oder leiser machen, so dass die Kommandos auch gut verstanden werden.

Anmerkung:
Kommando kann sein:
a) z,B. ein Mal klatschen
b) ein Trommelschlag
c) laut auf eins-zwei-drei zählen....


 

 

 

 



Das Wetterspiel

Material:
Musik

Durchführung:
Die Kinder laufen zur Musik im Raum.
Bei Musikstopp werden je nach "Wettervorhersage", verschieden Aktionen ausgeführt.

NEBEL: Alleine - sich mit einer Hand die Augen zuhalten, mit der anderen vorsichtig vorantasten.
REGEN: Zu Zweit - ein Kind baut sich als Haus auf, ein anderes sitzt hinein.
SCHNEE: Zu dritt - eng zusammen stehen, sich mit den Händen die Rücken reiben und sich so gegenseitig wärmen.
SONNE: Zu viert - einen Kreis bilden, alle freuen sich über den Sonnenschein und hüpfen Hand in Hand im Kreis herum!


--------------------------------------------------------------------------

 

 

Ein Ton verschwindet

Diese Übung , für die man einen kleinen Gong oder eine Triangel benötigt, eignet sich gleichfalls sehr gut, um ruhige Übungen einzuleiten.
Alle Kinder haben sich auf die Matten gelegt.

Sie liegen auf dem Rücken und haben möglichst ihre Augen geschlossen.

"Ihr liegt ruhig und entspannt da, und nichts stört Euch.
Ihr atmet tief ein und gleichmäßig.
Alles ist ruhig.
Ihr seid ganz still und horcht auf den Ton, den ich gleich auf dem ,,Gong" schlage. Hört ganz genau hin und verfolgt den Ton, solange wie ihr könnt.
Wenn ich den Gong schlage hebt ihr einen Arm hoch.
Sobald ihr en Ton nicht mehr hört, kein bisschen mehr, lasst ihr den Arm sinken."


 Klänge malen

Um sich bei dieser Übung entspannen zu können, liegen oder sitzen alle Kinder auf dem Boden oder auf Matten, ganz wie es ihnen angenehm ist.
Man braucht eine Triangel, eine Trommel, eine Flöte und andere Instrumente und für die Kinder Zeichenpapier und Mal stifte.

"Legt oder setzt Euch entspannt hin.
Euer Atem kommt und geht wie ein sanftes Lüftchen.
Alles ist ruhig.
Hört Ihr die Stille?
Wenn ich jetzt meinen Ton mit einem Instrument erzeuge, achtet darauf, wie er bei euch ankommt, was er auslöst, welche Gefühle er entstehen lässt.
Seht ihr Farben und Formen?
Ist der Ton kräftig oder leise?
Versucht nun, mit den Farbstiften den Ton zu malen.
Wer mag, kann auch zu weit oder dritt den Ton auf ein großes Papier malen."

--------------------------------------------------------------------------

 

 


Alle bewegen sich durch den Raum,
bei Musik-Stop:
Jedes Kind begrüßt ein anderes...


-mit Handschlag+ Namensnennung
-mit einem Luftsprung
-mit den Füßen
-mit der Nase mit den Ohren etc.......

lassen sie die Kinder die Begrüßungen auswählen!!

 

---------------------------------------------------------

 

 

Besuch bei Tante Berta

Heute ist wieder Sonntag und wie jeden Sonntag fahre ich mit meinen Eltern zu Tante Berta. Tante Berta ist meine Lieblingstante, denn ich darf immer jemanden mitbringen.
Komm, willst du mit zu Tante Berta? Dort ist es wunderschön. Sie hat viele Tiere, die möchte ich dir zeigen. Steig ein, wir fahren los! (pantomimisch in ein Auto steigen)
Der Weg ist weit und wir müssen durch viele Kurven fahren. Es geht mal rechts herum(sich weit zur rechten Seite beugen), wir fahren links herum(sich weit zur linken Seite beugen), wir fahren über holprige Straßen(mit dem Körper wackeln) und dann sind wir auch schon da.

Wir steigen aus(pantomimisch darstellen), und da kommt uns auch schon Bello, der Hund, entgegen.(durch den Raum krabbeln). Hör mal, wie er kläfft (bellen).
Tante Berta begrüßt uns und führt uns in den Garten. Eine kleine schwarze Katze schleicht auf der Wiese herum (durch den Raum schleichen) und miaut (miauen).
Tante Berta geht ins Haus und holt einen Kuchen. Sie kann die besten Kuchen backen. Hmmmmm, heute gibt es Erdbeertorte. Doch kaum haben wir uns hingesetzt, da hören wir über uns (nach oben schauen), hinter uns(nach hinten schauen), neben uns (an die Seiten schauen) ein lautes Summen uns Surren (summen und surren).
O weh, schau mal da vorne (die Hand vor die Stirn halten und mit dem Zeigefinger in eine Richtung zeigen). Ein riesiger Schwarm Bienen summt und surrt (summen und surren) und kommt direkt auf uns zu. Jetzt aber nichts wie weg hier. So schnell es geht, laufen wir (durch den Raum laufen) zum Haus.
Komm, beeile dich, die Bienen sind direkt hinter uns (schneller laufen). Auch Tante Berta kommt ins Haus. Doch sie geht ganz ruhig mit dem Kuchen in der Hand, so, als wenn gar nichts wäre. Im Haus angekommen können wir in Ruhe den leckeren Erdbeerkuchen vernaschen.

Am Abend fahren wir wieder nach Hause. Als wir zum Auto gehen, sehen wir wieder die kleine Katze. Sie schleicht immer noch auf der Wiese herum (alle schleichen durch den Raum) nd ihr Miauen ist deutlich zu hören (miauen).
Schau dich mal um (herumschauen), siehst du noch die Bienen? Ich nicht. Sie sind fort, Bello kommt angelaufen (). er bellt laut (bellen), denn er will sich verabschieden.
Nun steigen wir ins Auto und fahren los (mit dem Körper etwas wackeln und Motorengeräusche machen). Tante Berta steht vor ihrem Haus. Wir winken uns noch einmal zu (winken).
Wir fahren wieder über die holprige Straße (mit dem Körper wackeln), es geht wieder links herum () und wieder rechts herum (den Körper zur anderen Seite beugen) und dann sind wir auch schon da. Wir steigen aus, verabschieden uns und gehen ins Haus (alles pantomimisch darstellen). es war wie immer ein schönber Sonntag und ich freue mich schon auf den nächsten.

 

---------------------------------------------------------

 

 

Blindenhundführer

Partneraufgabe: Ein Kind spielt einen Blinden der von seinem Hund durch die Stadt geführt wird. Das führende Kind nimmt den Partner bei der Hand und führt es behutsam um alle Gegenstände, die als Hindernis im Raum aufgebaut sind, herum. Der Hund kann nicht sprechen, er muß alle Signale über die Hand geben. Anschließend wechseln die Rollen.



Spieler
Beliebig

Alter
Ab 3 Jahre

Material
Tuch oder Augenbinde, verschiedene Geräte die als Hindernis im Raum verteilt werden.

----------------------------------------------------------------

 

 

Der kleine Bär ist unterwegs im Bärenwald. Langsam trottet er auf dem Waldpfad hin. Er achtet genau auf alles, was um ihn vorgeht. Vögel pfeifen in Baumwipfeln... Wind rauscht in Blättern... Von fern sind Motorsägen zu hören...



Da kommt ein Bach, der Pfad geht auf einem umgestürzten Baumstamm darüber. Der kleine Bär setzt Pfote für Pfote. So geht er sicher hinüber und hopst dort ins weiche Gras... Am Bach blühen Blumen. Der kleine Bär schnüffelt an dieser und jender und riecht ihren Duft...

Ein Schmetterling flattert her und setzt sich auf eine gelbe Blüte. Der kleine Bär beobachtet, wie er seine Flügel aufklappt - und wieder zu - und noch einmal auf... Dann fliegt der Schmetterling weiter, hinein in den Himmel...

Der kleine Bär beobachtet, wie Bienen umd die Sträucher summen. In jede Blüte kriechen sie hinein. Der kleine Bär brummt und freut sich mit ihnen...

Dann reibt er sich über die Augen. Er ist müde geworden von seinen Streifzug durch den Wald. So macht er sich auf den Heimweg...

Bald ist er in der Bärenhölle angekommen. Er legt sich ins weiche Bärenlager. Er ist ganz ruhig. Fühlst du, wie ruhig er ist... seine Glieder sind schwer, bärenschwer. Fühlst du, wie schwer seine Glieder sind? Sein ganzer Körper ist schwer.... Und schön warm ist ihm. Fühlst du, wie angenehm warm ihm ist? Seine Glieder sind warm, sein Bauch ist warm. Die Wärme strömt durch seinen ganzen Bärenleib... Sein Atem geht ein und aus, ein und aus, ganz ruhig und gleichmäßig, ganz von allein.... Der kleine Bär ist ruhig, schwer und warm, er ist ruhig, schwer und warm. - So liegt er ein Weilchen und ruht sich aus. Er ruht sich aus und fühlt die neue Kraft tief in sich wachsen.


Im ersten Teil wird etwas Aktives erlebt: Der kleine Bär streift durch den Bärenwald. Das kann auch länger ausgeführt werden, als hier skizziert. Er kann einen Berg besteigen, seinen Freund, den Biber besuchen, sich am Fluss beim Fischfang versuchen, mit anderen kleinen Bären in Streit geraten, geheimnisvolle Spuren verfolgen, usw.
Und dann folgt die Entspannung. Sie kann imer so oder ähnlich erfolgen, wie oben ausgeführt."

 

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Der kleine Bär:

Es ist Abend geworden im Wald. Die kleinen Bären sind sehr müde und legen sich in ihrer Höhle schlafen. Legt auch ihr euch hin, so wie es für euch gemütlich ist und schließt die Augen. Stellt euch vor, ihr seit die kleinen Bären, die so müde sind. (Musik) Die kleinen Bären sind ganz ruhig und ganz schwer; die Arme, die Beine, der Bauch.

In der Höhle ist es schön warm und den Bären wird es auch warm. Warm werden die Zehen, die Füße, die Beine, der Bauch, die Arme, die Hände, die Finger und der Kopf. Sie träumen von einem kleinen Bären, der Konrad heißt. Konrad liegt im Grass. Die Sonne scheint auf seinem Bauch. Sie wärmt ihn. Er beobachtet die Vögel am Himmel, die lustige Lieder trillern. Er möchte den Vögeln folgen. Er steht auf und versucht ihnen nach zu laufen. Konrad kommt an einem kleinen Bach vorbei, wo ihm drei Frösche ein Lied quaken. Er lauscht ihnen zu. Nun läuft er wieder den Vögeln hinterher. Nach einer Weile entdeckt er auf einem Baum ein Eichhörnchen, das ihm fröhlich zu winkt. Konrad winkt zurück. Dann geht es weiter. Er sieht zwei Hasen, die auf einem Hügel liegen und sich in der Sonne bräunen. Nach einer Weile bemerkt Konrad, dass er sich verlaufen hat. Da steht er nur noch und überlegt wohin er gehen muss, um wieder nach Hause zu kommen, in seine warme Bärenhöhle. “Ich muss mich nach der sonne richten.” fällt ihm ein. Die Sonne steigt immer hinter den großen dichten Bäumen empor und wandert dann über die Bärenhöle. Konrad schaut zur Sonne und überlegt, wie er nun gehen muss. Er überlegt gut und macht sich auf dem Weg. Er summt ein Bärenlied und macht beim Einatmen einen Schritt und auch beim Ausatmen. Plötzlich bleibt er stehen. Nun ruht er sich aus und macht eine kleine Pause. Er schaut auf die Spuren. Spuren auf der Erde hat Konrad sind Konrad schon öfters begegnet. einmal war es eine Spur eines Fuchses und einmal eine Spur vom Eichhörnchen. Aber diese Spur hier die stammt von einem Bären. Konrad überlegt vom wem die Bärenspur sein kann. Von Mamabär und Papabär ist sie bestimmt nicht. Der kleine Konrad legt seine Tatze hinein. Und? Es ist seine eigene Spur, die er auf dem Hinweg hinterlassen hatte. “Wenn ich ihr nachgehe, komme ich nach Hause.” denkt Konrad und geht los. Bald kommt die Gegend ihm bekannt vor. Er sieht die beiden Hasen, die sich immer noch auf dem Hügel von der Sonne bräunen lassen. Er geht weiter seiner Spur entlang. Da entdeckt er das Eichhörnchen auf im Baum. Er freut sich, dass er den richtigen Weg nach Hause gefunden hat. Nach einer Weile hört er schon die Frösche, die immer noch ihr Lied quaken. Da ist auch schon die Bärenhöhle. Drinnen ist es ganz ruhig. Mamabär gähnt Konrad müde entgegen. Die anderen schlafen. Konrad legt sich zu ihnen. Mamabär deckt ihn mit einer warmen Decke zu. die Wärme strömt durch seine ganzen Körper. So liegt er ein Weilchen und ruht sich von der langen Reise aus.

--------------------------------------------------------------------------

 

 

"(Melodie: Ein Vogel wollte Hochzeit machen)

Die Fingerlein, die Fingerlein, was machen unsre Fingerlein?
(BEIDE HÄNDE IN DIE LUFT HEBEN UND WINKEN)
Fiderallala,fiderallala,fideralalalala.
( KLATSCHEN)

Die Finger sind ne Brille jetzt, drum schnell die Brille aufgesetzt.
(MIT DEN FINGERN EINE BRILLE ANDEUTEN UND VOR DIE AUGEN HALTEN)
Fiderallala.......
(KLATSCHEN)

Die Finger sind ein Gartenzaun, da können die Kinder drüberschaun.
(FINGER BEIDER HÄNDE SPREIZEN UND UNTER DAS KINN HALTEN)
Fideralala......
(KLATSCHEN)

Die Finger sind ein großes Haus, da schauen die Kinder zum Fenster raus.
(MIT BEIDEN HÄNDEN EIN DACH BILDEN UND ÜBER DEN kOPF HALTEN)
Fiderallala......
(KLATSCHEN)

Nun ist es mit den Fingern aus und alle Finger gehn nach Haus.
( FINGER BEIDER HÄNDE IN DIE LUFT UND WINKEN; BEI "HAUS" DIE FINGER HINTER DEM RÜCKEN VERSTECKEN-KURZE PAUSE;DANN WIEDER VORHOLEN )
Fiderallala.....
(KLATSCHEN)"

 

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Donauwelle
Die Kinder sitzen im Stuhlkreis.
Ein Stuhl ist nicht besetzt.

 


Durchführung:
Ein Kind steht in der Kreismitte.
Die Kinder beginnen auf ein Signal hin immer im Kreis herum auf den frei werdenden Stuhl aufzurücken.
Der/die Spieler/in in der Mitte muss nun versuchen, sich auf den wandernden freien Platz zu setzen. Hat er/sie es geschafft, wird ein neues Kind für die Kreismitte gewählt und das Spiel kann von neuem beginnen!

--------------------------------------------------------------------------

 

 

1.Ein Elefant stampft durch das Land.
Wohin er stampft ist wohlbekannt.
Nach ... zu dem Herrn Schmidt,
und wenn du magst dann stampf doch mit.

Bein eins, Bein zwei, Bein drei, Bein vier,
so stampft das Elefantentier.

2. Ein Känguru kommt auch hinzu
Und sagt. „Nanu, wohin stampfst denn du?“
„Nach ... zu dem Herrn Schmidt
und wenn du magst, dann stampf doch mit!“

„Das Stampfen fällt mir ziemlich schwer,
ich hopse lieber hinterher.

3. Ein Katzentier ist auch noch hier,
will mit zu dem Herrn Schmidt.
„Ich stampfe nicht, ich hopse nicht,
ich geh auf meine Weise.

Ganz leise schleichen Katzen,
auf ihren Weichen Tatzen.

4. Ein Tausendfuß sagt: „Gott zum Gruß.
Ich will auch mit zum Herrn Schmidt.
Ihr seid so groß und ich so klein,
doch wird‘ ich nicht zu langsam sein.
Ich bin zwar nur so kleine,
habe aber 1000 Beine.

Und mit Trippel-Trappel, Trippel-Trappel,
Trippel-Trappel, zischt der Tausendfüßler ab.

5. Und wie geht die Geschichte aus ?
Die vier die kommen an ein Haus,
da schaut ‚ne Frau zum Fenster raus
und sagt: „Herr Schmidt ist nicht Zuhaus`.
Und damit ist die Geschichte aus."

 

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Es gibt aber auch Entspannungsrätsel. Diese sind nicht so kurz wie kleine Rätsel die man mal Zwischendurch einbringt, z.B im Kreis.
Entspannungsrätsel sind länger, fast wie eine kleine Geschichte. Es geht gar nicht mal darum, dass das Ziel ist das Rätsel zu lösen, vielmehr, wie es ja auch sein soll, sich zu entspannen.

Zu diesen kleinen Rätseln können es sich die Kinder auch genau so gemütlich auf eine Decke legen wie bei den Reisen. Ob die Augen auf oder geschlossen sind entscheidet jedes Kind selber. Wie es bei Entspannungsübungen immer, auch bei Erwachsenen, gemacht werden sollte. Da es nicht jedem angenehm ist.

Das Ziel des Rätsels ist es auch nicht, möglichst der Erste zu sein der die Lösung hat. Es geht um Konzentration und Ruhe. Wichtig ist es auch hier den Kindern zu vermitteln das sie nicht die Lösung in den Raum rufen .

Um eine kleine Entspannungsstunde zu machen, kann man Papier und Stifte dabei haben. Die Kinder können nun Ihre persönliche Lösung malen .

Später kann man sich gemeinsam jedes Einzelne Bild anschauen und sehen was jeder für eine Lösung hatte .
Beim Vorlesen der Rätsel und beim malen kann man, wenn es angenehm ist im Hintergrund schöne Meditationsmusik laufen lassen.

Die Sonne
Du bist etwas ganz Besonderes..... Nur bei Tag kann man dich sehen.... Die Menschen auf der Erde freuen sich, wenn sie Dich sehen können. Denn du schenkst ihnen angenehme Wärme und ein helles Licht. Auch die Bäume und Blumen auf der erde brauchen dich, damit sie wachsen können. An manchen Tagen verdecken dich dicke Wolken, so das man dein helles, warmes Licht auf der Erde vermisst.
Doch wenn ein kleiner Wind weht und die Wolken fortblast, schickst du deine warmen Strahlen wieder auf die Erde.
Am Abend gehst du für eine Weile fort, um dich auszuruhen.
Weisst du nun wer du bist ?

Die Wolke
Du bist meistens ganz weiß und siehst aus, als wärst du wunderbar weich, so weich wie ein dicker Wattebausch. Du ziehst am blauen Himmel entlang. Manchmal ganz langsam. Doch wenn der wind aus seinen dicken backen bläst, dann zeihst du schnell des Weges. Kinder beobachten dich oft von der Erde aus und bestaunen deine Formen. Denn Du veränderst dein Aussehen ständig. An manchen Tagen schaust du aus wie ein riesiger Elefantenkopf. Dann siehst du wieder aus wie ein wuscheliges kleines Schaf. Wie würdest du denn am liebsten aussehen, wenn du wirklich eine kleine........ wärst ?

Eine Blume
Dein Lieblingsplatz ist auf einer wunderschönen grünen Wiese.
Dich gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Du blühst in alles Farben des Regenbogens. Wenn die warme Sonne vom blauen Himmel herab scheint, leuchten deine Farben besonders schön und klar. Dabei verströmst einen wunderbar entspannenden Duft.
Kinder pflücken dich gerne und binden Kränze aus dir.
Große Menschen stellen dich meist in Vasen auf den Tisch, damit es drinnen schön aussieht.
Wie würdest Du am liebsten aussehen.

Ganz viel Schnee
Dich gibt es nur im Winter.
Besonders die Kinder freuen sich bei deinem Anblick. Du fällst, wenn es draußen kalt ist, in dicken weißen Flocken vom Himmel und rieselst auf die Erde.
Alles ist dann weiß und siehst aus wie mit Puderzucker bestäubt.
Du bedeckst die Dächer mit deinen Flocken, die Bäume und die Wiesen.
Wenn Du lang genug auf die Erde gerieselt bist, können die Kinder Schlitten fahren oder aus dir einen tollen Schneemann bauen.
Bestimmt fallen Dir noch andere tolle Sachen ein, die man mit Dir machen kann .

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Für die Stille frei werden

Diese Übung ist dafür gedacht belastende Gedanken phantomimisch zur Seite zu schieben.Die Kinder aber auch die Erzieherin wird innerlich frei, die Stilleübungen mit allen Sinnen genießen zu können.

Besonders die kleineren Kinder mögen diesen bildhaften Umgang mit ansosnsten nicht faßbaren Gedanken.

Diese Übung eignet sich auch dazu, nachts schlechte Träume des Kindes zu verscheuchen.

Ausgangssituation

·  Die Kinder sitzen oder liegen bequem.

·  Der/die Erzieher/in spricht und die Kinder hören zu.

Vorlese - Text für die Übung ,,Frei werden"

,,Schließe Deine Augen und überlege ob dich heute etwas geärgert oder traurig gemacht hat.

Dann nimm diesen Gedanken und ziehe ihn mit beiden Händen aus deinem Kopf heraus.

( Der Erzieher zieht selber phantomimisch einige lange Fäden aus seinen Kopf ).

Wenn Du alles heraus gezogen hast wickle es zu einem großen Knäuel zusammen.

Das schmeißen wir dann aus dem Fenster. >br>( Der Erzieher steht auf und schmeißt das Knäuel phantomimisch aus dem Fenster ).

Jetzt können wir mit unseren Ruhespielen beginnen.

Abwandlungen der Übung

- Gedanken auf den Boden werfen und mit einem großen Besen vor die Tür kehren.

- störende Gedanken in die Mitte werfen, gemeinsam eine große Kugel daraus formen und aus dem Raum rollen.

- Belastendes auf die Handfläche legen und fortpusten.

--------------------------------------------------------------------------

 

 

"Für Kinder ab 3 Jahren!

Wie wir ja alle wissen, fällt es vielen Kindern, in der heutigen Zeit oft schwer sich zu konzentrieren
und sei es nur für eine kurze Zeit.
Um das Ganze ein wenig zu fördern,
ist es angebracht öfters mal ein paar Übungen mit den Kindern zu machen.

Schön ist es z.B wenn man die Gelegenheit hat in kleinen Gruppen auf dieses Thema einzugehen .

Selbst wenn man mal in einer Turneinheit sollche Übungen einfließen lässt.

- Die Kinder sitzen im Schneidersitz auf dem Boden
und falten ihre Hände, so dass die Handinnenflächen aufeinanader liegen.
Jetzt heben sich jeweils die Partnerfinger
( Daumen-Daumen) (Zeigefinger-Zeigefinger), voneinander ab und wieder zusammen.
Dabei versuchen die Kinder bis fünf zu zählen, jede Zahl ein Fingerpaar.

- Die Kinder sitzen am Boden und strecken die Arme vor sich aus,
die Kinder sind weit auseinander gespreizt. Jetzt werden ganz schnell Fäuste gemacht und die Arme dabei herangezogen.

-Die Kinder ,,greifen" so viel Luft wie sie können
und schließen dabei die Fäuste, ganz fest.
Dann wieder loslassen und die Übung wiederholen.

- Auf den Fußboden wird ein schmales Band gelegt.
Die Kinder sollen darauf balancieren,
und zwar so, dass es jeweils den Fuß mit der Ferse aufsetzt
und bis zu den Zehenspitzen abrollt.
Die Erzieherin kann ab und zu einen Stock in ganz niedriger Höhe über das Band halten,
über das die Kinder dann steigen sollen.
Sie können versuchen ohne beim Auftreten, neben das Band zu treten.

- Die Erzieherin stellt Kegel oder leere Plastikflaschen auf, die Kinder stehen davor.
Die Kinder sollen nun den Kegel berühren: nacheinander mit der Nasenspitze, dem Kinn, dem Bauch, dem Knie, dem großen Zeh.
Ganz, ganz sanft damit der Kegel nicht umfällt.


--------------------------------------------------------------------------

 

 

Gewittermassage
Immer 2 Kinder tun sich zusammen, da einer den anderen massieren soll. Zunächst einmal suche sich alle ein Plätzchen , Eines der Kinder legt sich auf den Bauch, auf eine Matte am besten. Der Raum sollte nicht zu kalt sein. Wichtig bei Entspannungsübungen ist das in einem Raum kein Mief ist, das heißt vorher gut Lüften aber nicht den Raum auskühlen lassen .
Ein Kind liegt nun und das andere setzt sich daneben.

Nun sollten die Kinder erst einmal zur Ruhe kommen, das heißt im Raum ankommen.
Die Erzieherin liest nun folgende Geschichte vor und das kniende Kind hat nun die Aufgabe auf dem Rücken des Kindes das vorgelesene auszuführen.

Vorlesetext
Leg dich auf deiner Ruheinsel auf den Bauch. Ich möchte auf Deinem Bauch ein Gewitter spielen.
Leg Dich ganz ruhig und bequem hin, so nun schließe die Augen und genieße unsere Rückenspiele.
An einem frühen Morgen im Sommer liegt der Nebel noch über den Tälern (mit beiden Handflächen über Rücken, Schultern, Arme und Beine streichen ).Er deckt alles zu. Allmählich dringt die Sonne durch den Nebelvorhang und erwärmt hier und da die Erde.( Verweilen an verschiedenen Stellen und diese erwärmen ). Die Sonne wandert hoch an den Himmel . Es ist ein schöner Sommertag. Doch in der Ferne tauchen dunkle Wolken auf ( über den ganzen Rücken wischen ). Sie erden immer größer und dunkler. Ein Gewitter zieht auf. Erst ein Blitz ( Klatschen in die Hände ), dann der Donner (vorsichtiges Trommeln mit den Fäusten auf dem Rücken. Die ersten Regentropfen fallen auf die Erde ( mit den Fingerspitzen den Rücken berühren ). Der Regen wird immer heftiger. Er prasselt nieder. Und jetzt kommt Wind auf (über den Rücken und die Haare pusten ).
Er pustet die dunklen Wolken weg. Nun scheint wieder die Sonne ( Mit den Handflächen den Rücken wärmen .)

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Gummibärchenmeditation

Material:
- Für jeden Kind 2 Gummibärchen

Bei dieser kleinen Meditation, geht es u.a auch um die Wahrnehmungsförderung.

Die Kinder sitzen am besten im Kreis auf Stühlen und schließen ihre Augen. Die Hände strecken sie nach hinten auf den Rücken . Die Erzieherin holt die Tüte Gummibärchen hervor. Da dieses knistern wird, werden die Kinder sicher neugierig sein und vielleicht doch mal die Augen öffnen. Da ist es am besten wenn man die Tüte in einer Tasche hat.



Jedem Kind wird in jede Hand ein Gummibärchen gelegt. Das aber wird den Kindern nicht erzählt.

Den Kindern wird gesagt, dieses in den Händen zu halten und zu fühlen um was es sich handelt.

Vielleicht ist für den Anfang auch 1 Gummibärchen ratsam ?! Je nach dem wie die Kindergruppe ist oder das Alter der Kinder.

Die Kinder können auch mal dran riechen.

Vielleicht erraten es viele gleich. Auf ein Zeichen könne die Kinder ihre Augen wirder öffnen aber noch nicht schauen was es ist. Wer berichten mag was er/sie ertastet, gefüht hat kann das machen.

Und bestimmt haben es viele erkennen können.

Nun haben die Kinder aber nicht eine ganze Hand voller Gummibärchen die sonst wohl auch schnell weg wären, sonder nur 1-2.

Nun kann man die Kinder mal dazu anregen, mal an dem Gummibärchen zu riechen. Wie riecht es ? Was fühlt das Kind?

Wenn man vielleicht 2 verschiedene Farben hat, riechen diese vielleicht unterschiedlich.

Beim verspeisen der Bärchen können alle mal versuchen, ganz langsam den Bären auf der Zunge zergehen zu lassen, zu lutschen, auch zu beissen. Es sollte möglichst nicht geredet werden.

Diese Übung ist sicher eher mit den Vorschulis zu machen die sich sicher eher in dieser langsamen, intensiven Form auf ein ansonsten wohl Gummibärchen unter vielen, einlassen könnten.

Die Kinder sitzen am besten im Kreis auf Stühlen und schließen ihre Augen. Die Hände strecken sie nach hinten auf den Rücken . Die Erzieherin holt die Tüte Gummibärchen hervor. Da dieses knistern wird, werden die Kinder sicher neugierig sein und vielleicht doch mal die Augen öffnen. Da ist es am besten wenn man die Tüte in einer Tasche hat.

Jedem Kind wird in jede Hand ein Gummibärchen gelegt. Das aber wird den Kindern nicht erzählt.

Den Kindern wird gesagt, dieses in den Händen zu halten und zu fühlen um was es sich handelt.

Vielleicht ist für den Anfang auch 1 Gummibärchen ratsam ?! Je nach dem wie die Kindergruppe ist oder das Alter der Kinder.

Die Kinder können auch mal dran riechen.

Vielleicht erraten es viele gleich. Auf ein Zeichen könne die Kinder ihre Augen wirder öffnen aber noch nicht schauen was es ist. Wer berichten mag was er/sie ertastet, gefüht hat kann das machen.

Und bestimmt haben es viele erkennen können.

Nun haben die Kinder aber nicht eine ganze Hand voller Gummibärchen die sonst wohl auch schnell weg wären, sonder nur 1-2.

Nun kann man die Kinder mal dazu anregen, mal an dem Gummibärchen zu riechen. Wie riecht es ? Was fühlt das Kind?

Wenn man vielleicht 2 verschiedene Farben hat, riechen diese vielleicht unterschiedlich.

Beim verspeisen der Bärchen können alle mal versuchen, ganz langsam den Bären auf der Zunge zergehen zu lassen, zu lutschen, auch zu beissen. Es sollte möglichst nicht geredet werden.

Diese Übung ist sicher eher mit den Vorschulis zu machen die sich sicher eher in dieser langsamen, intensiven Form auf ein ansonsten wohl Gummibärchen unter vielen, einlassen könnten.

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Guten Morgen, ihr Zehen...wacht auf meine Füße.
Weckt die Beine, die Knie...bestellt dem Bauch viele Grüße.
Bewegt den Po und die Hüften...kommt langsam in Schwung,
so ein bisschen Bewegung hält uns doch jung.
Guten Morgen, lieber Rücken,
guten Morgen, meine Brust und mein Bauch,
ach ja, Schultern und Arme, die hab ich ja auch.
Und zum Schluss noch der Kopf,
mit Ohren, Nase und Mund.
Macht die Augen weit auf, schaut die Welt ist so bunt.

 

---------------------------------------------------

 

Hier eine Entspannungsgeschichte, die zur Jahreszeit passt:

Wenn du nun deine Augen schließt, dann stell dir einmal vor, draußen schneit es. Du findest Schnee einfach wunderbar und flitzt gleich los, um dir deinen Schneeanzug überzuziehen.....

Ganz warm und dick angezogen, gehst du nach draußen. Wie lustig die kleinen Schneeflocken in der Luft herumtanzen und sich drehen...
Und als wärst auch du eine zarte, weiße Schneeflocke, drehst du dich im Kreis.... Segelst sacht durch die Luft .... Fliegst mal hierhin... Und mal dorthin... Hui, das macht vielleicht Spaß!
"Hallo!" hörst du jemand rufen. Als du dich umsiehst, entdeckst du deine Freundin/Freund, die/der am Gartenzaun steht und einen Schlitten dabei hat. "Kommst du mit Schlitten fahren?" fragt sie/er dich. "Na klar!" rufst du begeistert und zusammen bummelt ihr durch die verschneiten Straßen zu dem nahe gelegenen Stadtpark, in dem ein toller Hügel ist, von dem man prima Schlitten fahren kann...
Als ihr im Park ankommt, sind schon viele andere Kinder dort. Zur Begrüßung kommt erst einmal ein Schneeball angeflogen. "Das lassen wir uns nicht gefallen!" sagst du lachend und formst mit deinem warmen Handschuhen einen kleinen Schneeball zum Zurückwerfen! Immer mehr Schneebälle fliegen durch die Luft. Das macht riesigen Spaß und gute Laune, denn dabei können sich alle so wunderbar austoben!
Nachdem euch alle ganz schön die Puste ausgeht, beschließt ihr ein Schlittenrennen zu machen. Alle Kinder ziehen ihre Schlitten auf den Hügel. Dort stellen alle ihre Schlitten nebeneinander auf. Je nachdem, wie groß die Schlitten sind, können auch mehrere Kinder darauf sitzen.
"Auf die Schlitten, fertig los!" lautet das Startsignal und schnell wie der Wind sausen deine Freundin/Freund und du den Hügel hinab. "Schneller, schneller!" rufst du und versuchst noch mehr Schwung zu holen. Und tatsächlich, ihr beiden wart die Ersten, die unten angekommen sind. Die anderen Kinder gratulieren euch und so fahrt ihr noch eine ganze Weile mit den anderen um die Wette.....
Zum Schluss bindet ihr alle Schlitten aneinander und macht eine lange Schneekarawane.
Anschließend baut ihr alle zusammen einen riesigen Schneemann. Alle Kinder helfen mit die Kugeln zu rollen. Natürlich bekommt der Schneemann auch Augen, eine Nase und einen lustigen Mund.
Was dem Schneemann nun noch fehlt, ist etwas Gesellschaft. So entschließt ihr euch, dem Schneemann noch eine Schneefrau zu bauen...
Langsam wird es dunkel und es ist an der Zeit, nach Hause zu gehen. Du verabschiedest dich von deiner Freundin/Freund und machst dich auf den Heimweg....
Zu Hause ziehst du deinen Schneeanzug und die Winterstiefel aus. Dich eingewickelt in eine Decke, machst du es dir an der Heizung bequem. Ganz ruhig und entspannt bist du... Du spürst, wie schwer dein Körper ist. Das Spielen im Schnee war ganz schön anstrengend und so fühlst du, wie schwer deine Arme und Beine sind.... Ganz schwer sind deine Arme und Beine...
Die Decke hält dich warm und geborgen.... Die Wärme tut dir gut... Besonders deutlich spürst du die Wärme in deinen Armen und Beinen.... Die wohlige Wärme strömt durch deinen ganzen Körper hindurch....
Du fühlst dich rundherum wohl. Und wenn du genug neue Kraft getankt hast, stehst du auf und machst dir Abendbrot.

 

----------------------------------------------------------------

 

 

Hier eine kleine StilleÜbung

Die Jahreszeit die wir im Moment haben, nennt sich zwar Sommer, aber so wirklich läuft es wettermäßig gar nicht ab.

Die Stilleübung, die ich euch heute vorstellen möchte, heisst Den Frühling hören, sie kann aber auch jetzt im Sommer wunderbar durchgeführt werden.
Ich selber habe es letzte Woche erlebt.


Den Frühling hören.

Im Raum werden alle Fenster geöffnen oder alle gehen an die frische Luft.

Ich lade Euch ein, den Frühling(Sommer) zu hören. Dazu sind wir für eine kurze Zeit still- damit wir den Fühling tatsächlich ,, hören, riechen, schmecken können.

Vielleicht hört ihr jetzt schon etwas ?

Wenn man die Übung mit Kindern oder auch alten Menschen, oder mit in Entspannung ganz Unerfahrenen, Kindern oder Erwachsenen macht, sollten sie ermuntert werden die Töne und Geräusche auch zu benennen, die jetzt schon für alle gut zu hören sind. Wenn es geht erst nach Beendigung der Übung.

Man könnte zu Kindern, die sicherlich gerne drauf los erzählen möchten während der Übung sagen : ,, Vielleicht hört ihr noch mehr?" Es können Bsp. genannt werden.

,,Alles was ihr hört, merkt ihr Euch. Hinterher erzählen wir uns alles.

( Bei Kindern ab 4 Jahre kurze Pausen machen und wieder ermuntern > Was kannst Du noch hören? < Nach insgesamt 3-5 Minuten wird die Übung beendet. Die Kinder erzählen was sie alles hören konnten .

 

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Ich bin ein kleiner Hampelmann
... ich singe den Text immer auf eine erdachte Melodie ...

Ich bin ein kleiner Hampelmann,
der Arm und Bein bewegen kann.
(Arme und Beine bewegen)
Mal links, hm hm, mal rechts, hm, hm,
(auf der jeweiligen Seite einmal den Arm und das Bein bewegen)
mal auf, hm, hm, mal ab, hm, hm
(Arme in die Höhe strecken, in die Hocke gehen)
und auch mal klipp und klapp
(Hampelmann machen)

Man hängt mich oben an die Wand
(pantomimisch einen Nagel in die Wand schlagen)
und zieht an meinem langem Band
(das Band nach unten ziehen).
Mal links ....

Gar manche Kinder zieh’n so doll,
(mehrmals ganz schnell am Band ziehen)
davon wird mir der Kopf so voll
(Kopf in beiden Händen halten und nach links und rechts wiegen).
Mal links ...

Die Arme zieh‘ ich langsam an
(Arme zeitgleich langsam nach oben bewegen)
und winke damit jedermann
(oben angekommen winken).
Mal links ...

Und kommt der Abend dann herein,
(leise, traurig singen)
dann bin ich armer Wicht allein
(mit dem Zeigefinger auf sich selber zeigen).
Mal links ...
(Bewegungen langsam und fahrig ausführen)

Und kommt der Morgen dann herein,
(fröhlich singen)
dann freu‘ ich mich als Hampelmann
(dreimal in die Hände klatschen).
Mal links ....


Bei "hm hm" jeweils mit den Händen eine Bewegung machen, als wollte man mit der Handfläche etwas antippen ."

 

--------------------------------------------------------------------------

 

1.Jedes Kind sucht sich einen Platz im Raum, an dem es genügend Platz hat und von anderen nicht gestört
Wird.

2.Dann beginnt es, mit geöffneten Händen leicht über die Kopfhaut zu rubbeln, über Haare, Ohren, Gesicht, und schließlich den Hals. Alles muß gut durch und wach gerubbelt werden.

3.Ist der Kopf wachgerubbelt, bearbeitet worden, kommen nun nacheinander Schultern und beide Arme dran.
Bei dieser Rubbelmassage werden natürlich
auch die Hände nicht vergessen .

4.Als nächstes sind Brust, Bauch, Rücken und Po dran, sie werden auch so gut es geht durchgerubbelt.

5.Zum Schluss dürfen die Kinder dann noch die Beine und Füße nacheinander wachrubbeln.

6.Dann dürfen die Kinder aufstehen und überlegen, ob sich ihr Körper jetzt anders anfühlt als zuvor und von ihren Erfahrungen berichten.

--------------------------------------------------------------------------

 

 

1. Lied „Meine beiden Hände“  (Melodie von alle meine Entchen)

 

Meine beiden Hände, mit 10 Fingern dran, mit 10 Fingern dran,

können dich berühren, wie fühlt sich das an.

 

Meine beiden Hände, mit 10 Fingern dran, mit 10 Fingern dran,

können Hände halten, wie fühlt sich das an.

 

Meine beiden Hände, mit 10 Fingern dran, mit 10 Fingern dran,

können dich sanft streicheln, wie fühlt sich das an.

 

Meine beiden Hände, mit 10 Fingern dran, mit 10 Fingern dran,

können dich umarmen, wie fühlt sich das an.

 

-------------------------------------------------------------------------- 

 

2. Bewegungslied „Was müssen das für Bäume sein“

 

Was müssen das für Bäume sein,

wo die großen Elefanten spazieren gehen, ohne sich zu stoßen.

Rechts sind Bäume, links sind Bäume und dazwischen Zwischenräume.

wo die großen Elefanten spazieren gehen, ohne sich zu stoßen.

 

-------------------------------------------------------------------------

 

 

 

3. Tanz „Head, sooulder, knee and toe”

 

Bewegungen zur Musik, die der Sprecher vorsagt einfach nachmachen

(CD Bewegungslieder)

 

-------------------------------------------------------------------------- 

 

 

4. Lied „Wer hat an der Uhr gedreht“ (Melodie der rosarote Panther)

 

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät, soll das heißen ja ihr Leut, mit Massage ist Schluss für heut.

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät, stimmt es, dass es sein muss, ist für heute wirklich Schluss???

Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage.

 

--------------------------------------------------------------------------

 

 

"Meine Hand will auf die Reise geh’n,
(eine Hand hin und her bewegen)

sich den ganzen Mensch beseh’n.
(die Hand zeigt auf den Mensch von Kopf bis zu den Füßen)

Doch halt! Was ist denn das für ein Bein?
Das kann doch nur das rechte/linke sein!
(die Hand berührt den rechten Unterschenkel)

Sie wandert hoch bis übers Knie
Und stell‘ dir vor, was findet sie?
(die Hand wandert am Bein hoch bis übers Knie)

Da ist der Bauch und auch der Po,
und die Nase, die macht so ... !
(mit der Hand auf den Bauch und den Po klatschen und eine lange Nase zeigen)

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Miranda, die kleine Hexe lebt im Wald in ihrem kleinen Hexenhaus. Alle Tiere des Waldes kennen die kleine Hexe, denn sie ist eine liebe Hexe, die den Tieren immer viel Freude bereitet und ihnen jederzeit für Rat und Tat zur Seite steht. Immer wenn die Tiere in Not sind, so ist Miranda sofort zur Stelle und versucht den Tieren durch ihre Zauberkünste zu helfen. Eines Tages hatte sich ein Reh sein Bein an einem spitzen Stein verletzt und konnte nicht mehr gehen. Schon war Miranda zur Stelle und wollte dem armen Reh helfen. Sie tröstete das Reh und sagte: "Habe keine Angst, ich werde dir schon helfen:" Also zog Miranda los, um alle Zutaten für eine Zaubersalbe zusammen zu suchen, mit der sie das Reh wieder gesund pflegen konnte.

Für die Zaubersalbe brauchte sie fünf verschiedene Zutaten so wie ein Zauberspruch. Die Zutaten waren ziemlich schwer zu finden, denn es gab sie nur an bestimmten Stellen des Waldes. Zuerst machte sie sich auf den Weg, um etwas Moos zu suchen. Kaum war sie einige Meter gelaufen, musste sie sich schon anstrengen. Hier waren einige Zweige von Bäumen zerstreut, aber die sie erst mal klettern musste (Turnstäbe). Das war ganz schön schwierig, denn sie musste auch über einen großen Baumstamm klettern (Kasten). Endlich hatte sie die Stelle erreicht, an dem das Moos lag. Sie verstaute es unter ihrem Hut und überlegte kurz, welche Zutaten sie jetzt noch brauchen würde. Schon fiel es ihr wieder ein. Nicht weit von hier standen die geheimnisvollen gelben und die geheimnisvollen roten Blumen, die sie ebenfalls brauchte. Also lief sie los. Beinahe wäre sie über ihren offenen Schuh gestolpert. Also machte sie ihn erstmal zu (nach unten dehnen) und schaute noch einmal genau nach, ob der andere Schuh auch richtig fest saß (noch mal nach unten dehnen). Dann stellte sie sich wieder hin und hob ihre Arme in die Luft, um sich zu strecken, denn sie war schon sehr müde geworden von dem anstrengenden Weg. Sie lief mit großen Schritten weiter und sprang immer von Pfütze zu Pfütze (Ringe), denn das war einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen. Sie lief immer weiter und erreichte endlich die gelben Blumen. Sie pflückte eine Blume von der einen Seite (rechter Arm nach unten strecken) und dann eine Blume von der anderen Seite (linker Arm nach unten strecken). Dann schaute sie sich um, einmal über die linke Schulter, dann über die rechte Schulter. Zur Sicherheit schaute sie noch einmal durch ihre Beine hindurch, aber Miranda konnte nirgendwo die roten Blumen entdecken. Also dachte sie sich: "Ich werde hier auf den Hügel klettern (Tisch mit Matten), vielleicht sehe ich dann mehr." Also kletterte sie auf den Hügel und schaute sich um. Plötzlich entdeckte sie die roten Blumen auf der anderen Seite des Flusses, der hier floss. Miranda stieg wieder vom Hügel herab und lief zum Fluss (dicke Matte mit klingen Teppichen). Sie musste über die Steine laufen, die im Wasser lagen, weil nirgendwo eine Brücke zu sehen war. Als sie das andere Ufer erreicht hatte, pflückte sie hier auch wieder zwei Blumen. Eine Blume von der einen Seite (s.o.) und eine von der anderen Seite (s.o.). Sie überlegte erneut. Ihr fehlten noch zwei Zutaten für die Zaubersalbe. Dies war etwas Erde aus dem Moor und einen Stachel von einem Stachelschwein. Sie überlegte, wo sie das Moor finden würde, als sie plötzlich das Grunzen eines Stachelschweins hörte. Sie schaute genau hin, wo das Stachelschwein hin lief und rannte ihm ein Stückchen hinterher, bis dass sie das Moor erreicht hatte und das Stachelschwein verschwunden war. Sie nahm etwas Erde und steckte diese Zutat in eine Hosentasche. Während sie überlegte, wo das Stachelschwein wohl jetzt sein würde, sah sie es plötzlich auf der anderen Seite des Moores. Sie nahm schnell die flachen Steine, die am Moorrand lagen und legte immer einen Stein vor dem anderen, um über das Moor zu gelangen (Zwei Gummiplatten immer weiter legen). Dort angekommen sah sie, wie sich das Stachelschwein in eine Höhle verkroch (Tunnel). Sie krabbelte schnell hinterher und fand in der Höhle einen Stachel des Stachelschweins. Sie nahm den Stachel in die Hand, drehte sich um und krabbelte zurück. Den Stachel steckte sie in die andere Hosentasche. Nun hatte sie alle Zutaten für die Zaubersalbe zusammen und musste nun den Rückweg antreten. Also lief sie schnell zum Moor und legte sich die Steine so, dass sie über das Moor gehen konnte. Dort angekommen, lief sie wieder über die Steine des Flusses und kletterte auf den Hügel. Sie sprang über die Pfützen. Sie musste auch wieder über den dicken Baumstamm klettern und über die Zweige steigen. Wieder zu Hause angekommen gab sie alle Zutaten in den Topf und sprach einen Zauberspruch. Hierbei hob sie die Arme und sprach: "Ene, mene Zauberei, dies soll werden gar kein Brei, eine Salbe soll es sein, für das Bein des Rehlein. Hex, hex." Sie kniete sich mit erhobenen Armen vor dem Topf und wartete einen Augenblick. Dann nahm sie die Salbe, setzte sich auf ihr verhextes Brett (Rollbrett) und fuhr über den Waldweg an die Stelle, wo das verletzte Reh lag. Sie versorgte das Reh und sagte zu ihm: "Nun wirst du bald wieder laufen können." Dann verabschiedete sie sich und setzte sich wieder auf ihr Brett. Sie fuhr schnell wieder zurück nach Hause, um sich hinzulegen und sich von dem anstrengenden Abenteuer auszuruhen.

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Mit den Füssen greifen
Die Kinder sitzen barfuss im Kreis. Auf einer Decke in der Mitte liegt eine Anzahl von Gegenständen, die sich die Kinder nach und nach holen sollen.

Sie sollen dann an ihrem Platz versuchen, ob es ihnen gelingt diesen Gegenstand mit den Füßen zu greifen.

Im Sommer macht das Spiel auf dem Rasen am meisten Spaß, denn gleichzeitig können die Kinder auch versuchen das Gras mit dem Fuss auszurupfen.

 


Folgende Materialien sind gut geeignet !

·  Bohnensäckchen

·  Bierdeckel

·  Korken

·  Stifte

·  Papierknäuel

·  Wolle

·  Seile

-------------------------------------------------------------------------

 

 

Müdigkeit
- Wenn wir müde und schlaff sind und unsere Augen dürfen noch nicht zufallen, z.B im Alltag bei einer Arbeit wo wir uns Konzentrieren müssen, einfach mal beide Zeigefinger nehmen und neben dem Nasenbein an der Tränendrüse der Augen leicht drücken und dann wiederholen (bitte nicht ins Auge pieksen ... )

- Wer die progressive Muskelentspannung kennt, weil vielleicht wie man sie an den Augen anwendet.
Das ist eine Übung um schwere müde Auch wieder fitter zu machen. Man schließt die Augen, baut einen gewissen Druck auf und drückt alleine mit seiner Muskelkraft der Augen, quasi die Augäpfel nach hinten. Man soll einen Druck spüren, einen Augenblick halten, loslassen und dann noch einmal wiederholen .
Eine kleine Übung für Zwischendurch.

Atmung
In unserem hektischen Alltag achten wir oft gar nicht auf unsere Atmung, bei Stress schon mal gar nicht. Oftmals wird der Atem hektisch und ungleichmäßig.
Dann kann man sich vielleicht doch mal zwischendurch doch mal auf den Atem konzentrieren und tief ein und Ausatmen.
Wenn man einatmet nicht sofort wieder die Luft rauspusten sondern eine Sekunde stoppen und den eingeatmeten Sauerstoff wieder ausamten.
Ein paar Mal wiederholen.
Gut ist es wenn frische Luft im Raum ist oder man draußen ist.

 

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Muskeln bewusst entspannen.

Diese Entspannungsform muss den Kindern in kleinen leichten Schritten beigebracht werden.
Bei Erwachsenen genügt meistens ein Vormachen...

und wenn man es in der Gruppe macht, natürlich auch die ,, Anweisungen" der Gruppenleitung.

Zudem haben Erwachsenen mehr Ausdauer und die Kinder noch nicht so viel. Also, sollte man viel kürzer, die Übungen mit den Kindern machen und Schritt für Schritt üben.

Bei der Progressiven Muskelentspannung geht es ja darum ganz bewusst nach der Anspannung die Entspannung zu spüren. Im Alltag sind wir Menschen so oft angespannt merken aber vielleicht gar nicht immer wie verkrampft man ist und Kinder werden es noch viel weniger beachten, das äußert sich dann in einem unruhig sein wie auch bei Erwachsenen nur das Erwachsene es oftmals gar nicht so ihrer Unwelt zeigen.

Bei Kinder kann es dann auch zu Aggressionen kommen oder wie auch bei Erwachsenen zu Angstzuständen.

Zudem zeigt sich Daueranspannung in unschönen Muskelverspannungen und man kann gar nicht mehr loslassen.

Also, ist die Progressive Muskelentspannung auch dafür geeignet den Körper spüren zu lassen wo der Unterschied zwischen Anspannung und wieder los lassen besteht.

Hier aber nun eine kleine Einheit mit den Kindern in dieses Thema einzusteigen.

Die Kinder liegen für den Anfang auf dem Rücken am besten auf einer guten Unterlage wie eine Decke.

Vorlesetext:

,, Leg dich auf den Rücken.
Spüre den Boden unter dir, spüre die warme,weiche Decke auf der du liegst.
Schließe am besten die Augen. So kannst du dir noch besser vorstellen was ich dir gleich erzähle:

Stell dir vor, du hast in deiner rechten Hand einen nassen Waschlappen.
Balle die Hand zur Faust und drücke ganz fest auf den Waschlappen.
Du willst das Wasser ganz herauspressen.
Spüre die Kraft in deiner Hand.
Und nun löse diese Anspannung wieder.
Öffne jetzt beim beim Ausatmen ganz langsam deine Hand.
Entspanne die Finger.
Vielleicht spürst du ein Kribbeln in der Hand, vielleicht wird sie auch ganz warm.
Das ist ein Zeichen dafür das sie sich wohl fühlt und ganz entspannt ist.

Damit du dieses Gefühl besser kennenlernen kannst, wiederholen wir die Übung noch einmal.
Jetzt lege in Gedanken den Waschlappen in die linke Hand und drücke ihn fest aus ( Ablauf mit dieser Hand wiederholen. )

Jetzt lege den Waschlappen in Gedanken zwischen deine Knie und presse das Wasser mit den Beinen aus dem lappen heraus, so fest es geht.
Spüre deine Kraft !
Lass wieder los, wenn du das nächste mal ausatmest ( Wiederholung ).

Jetzt ist der rechte Fuß an der Reihe:
Greife den Waschlappen mit den Zehen und halte ihn ganz fest.

Spüre die Kraft in deinem Fuß und nun lass wieder los.
Vielleicht spürst du ein kribbeln in deinem Fuß ( jede Seite 2 Mal wiederholen ).
Zum Schluß halte noch ein wenig deine Augen geschlossen und genieße das dein Körper entspannt daliegt, nichts tun muss.

Du darfst dich ausruhen."


Nach einer Weile, wenn man der Meinung ist die Kinder haben sich genug ausgeruht, muss die tiefe Entspannung zurückgenommen werden. Denn nur so wird die Entspannung Wirkung gezeigt haben.

Denn ohne ein Recken und Strecken und zu sich kommen ist man müde, schlaff und fühlt sich nicht gut.

Entspannung zurücknehmen

,, Jetzt reck und streck deinen ganzen Körper- wie morgens beim Aufwachen.
Atme ein paar Mal ein und wieder aus...... und du bist frisch und erholt für die letzten Stunden des Tages."

 

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Phantasiereise

Text:
Leg dich so bequem hin, dass du entspannt mit mir eine Reise machen kannst...

Spüre nach, ob Du wirklich bequem liegst.
Lege Dich so bequem hin, bis alles so ist wie Du es Dir vorstellst.
Nun schließe deine Augen und atme tief ein und aus.
Spüre wie dein Atem dich wärmt, wie er durch deinen Körper fließt.
Nimm nun Abschied von dem Lärm um dich herum.
Mach dich bereit für die Stille, bereit für eine Reise.
Dir geht es gut.
Klettere auf eine große, weiße Wolke und fliege mit ihr weit fort.
Es ist noch früh am Morgen und die Welt sieht noch grau und farblos aus. Die Farben verstecken sich in der Morgendämmerung.
Dichter Nebel bedeckt die Erde und macht sie grau und trist.
Du kannst Dir die Farben auf der Wiese, der Blumen und der Blumen nur erahnen.
Doch plötzlich bricht der Himmel auf.
Goldene Sonnenstrahlen bringen Licht zur Erde.
Dieses Licht vertreibt den Nebel und gibt den Blumen, dem Gras und den Bäumen die Farben.
Die Wolke bringt dich hinunter und du gehst leicht und froh durch die bunte Welt.
Du schaust hin und her und siehst voller Freude das Grün die Wiese, das Rot, Gelb, Blau und Orange der Blumen.
Die Farben glänzen im Sonnenschein.
Du siehst nach oben und siehst die goldene Sonne.
Sie hat der Welt die Farbe zurückgegeben hat.
Zufrieden bleibst du stehen und schaust herum.
Die bunte Welt gefällt dir.
Du gehst herum und holst dir von jeder Blume ein Blütenblatt.
Du willst die bunten Farben in Erinnerung mitnehmen.
Du gehst zurück und besteigst wieder die Wolke.
Ein frischer Windstoß treibt sie voran.
Dabei fliegen einige Blütenblätter wieder hinunter zur Erde.
Sie fliegen in einen Fluss und schwimmen davon.
Einige Blütenblätter hältst du in deiner Hand und nimmst sie mit nach Hause.

(Pause mit Musik. In die Schale und auf die Tücher werden Blütenblätter gelegt ).

Langsam bringt dich die Wolke zurück.
Du bist wieder in deiner Welt.
Weck langsam deinen Körper.
Spüre dich wieder.
Spüre deine Arme, deine Beine, deine Hände, deine Finger, spüre deinen gesamten Körper und wecke ihn.
Bewege nacheinander langsam deine einzelnen Körperteile.
Recke und strecke dich und öffne deine Augen und nimm um dich herum die Welt wahr mit den vielen bunten Farben.
Bist du wieder völlig zurück hier im Raum, setz dich und denk an die Reise mit der Wolke zurück.

Abschluss:
Die Kinder können die Blütenblätter durch Fühlen, Sehen und Riechen wahrnehmen.
Mit den Blättern können sie ein eigenes Bild gestalten. Hintergrundmusik untermalt diese Phase.

--------------------------------------------------------------------------

 

Phantasiereise
Du schaust aus dem Fenster. Es ist Herbst. Die Blätter sind schon fast alle von den Blättern gefallen und liegen ruhig am Boden. Es gefällt dir. Du ziehst dich an und gehst hinaus. Du gehst bis du an einen Waldweg kommst. Du gehst in den Wald. Das Licht wird etwas dunkler und neben dir plätschert ein Bach. Du gehst durch das dichte Laub und es raschelt wunderbar. Du freust dich! Die Luft ist gut und frisch und es duftet Nach feuchten Laub und Kastanien. Du beobachtest einen Igel der sich sein Bett im Laub zurecht macht. Schließlich kommst du an eine Lichtung und du stehst auf einer wunderbar großen Wiese. Sie gefällt dir so gut, dass du anfängst zu laufen. Du läufst und läufst und halt machst du an einem Haus. Es steht in einem kleinen Garten und rundherum ist ein Gartenzaun. das Haus gefällt die sehr gut! Du fühlst dich wohl und so gehst du hinein. Die Türe ist offen. Drinnen richt es gut, es gefällt die gut und du freust dich. Die Fenster sind zu, du machst sie auf und lässt die frische Luft hinein. Du fühlst dich wohl und geborgen. Nun schließt du die Fenster wieder, atmest noch einmal tief durch und verlässt das Haus wieder. du gehst die Wiese wieder hinauf, drehst dich noch einmal um und gehst dann den Waldweg wieder entlang. Du fühlst dich gut. Der Igel hat sich sein Nest schon gegraben und du lässt das Laub wieder lustig rascheln. Schließlich kommst du wieder zu Hause an. Deine Backen sind Ganz rot und deine Nase ist kühl. Du ziehst dich aus und schaust aus dem Fenster! Langsam machst du deine Augen wieder auf, spürst deinen wohlig warmen Körper, du bist im Kindergarten!!

Anschließendes strecken und munter werden, es kann auch passieren, dass Kinder einschlafen. zeit zum aufwachen geben.
Zurück im Gruppenraum Kinder das Haus zeichnen lassen so wie sie es sich vorgestellt haben. Beim erzählen der Geschichte das Haus so wenig wie möglich beschreiben, dass haus spiegelt das Kind selber, sein Befinden wieder!

 

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Phantasiereise „Mäuse- Piraten“

Leg dich gemütlich hin und schließ die Augen.
Atme jetzt ruhig ein ... und wieder aus, und noch mal ein... und wieder aus und noch mal einatmen ... und ausatmen!
Spüre, wie dein Körper die Matte berührt.
Dein Kopf berührt sie, deine Arme und auch deine Füße!

Stelle dir vor, dass du eine kleine Maus bist und mit deinen Freunden auf dem Kitaspielplatz wohnst.
Du fühlst dich da richtig wohl.
Gerne magst du es, wenn die Kinder draußen spielen.
Aber am aller tollsten findest du es, das manchmal eine Erzieherin draußen eine Geschichte erzählt.
So wie heute, da erzählt Petra eine Geschichte über Piraten.
Sie erzählt von einem großen Schiff,
das Schiff hat eine Piratenflagge.
Auf dem Schiff gibt es echte Piraten,
sie tragen einen Piratenhut
und eine Augenklappe.
Du bist müde und schläfst ein,
deshalb bekommst nicht mehr mit, was Petra sonst erzählt.
Während du schläfst träumst du,
du träumst, dass du auf einem großen Schiff bist.
Du guckst dir das Schiff besonders gut an.
Da entdeckst du hinter dir eine Fahne, guck sie dir gut an!
Welche Farbe hat sie?
Was ist darauf zu sehen?
Hast du sie erkannt?
Es ist eine Piratenflagge.
Und da kommt auch schon ein Pirat auf dich zu.
Du brauchst aber keine Angst zu haben, er ist ganz lieb!
Er lädt dich ein mit ihm auf dem Schiff zu wohnen
und eine Piraten- Maus zu sein.
Das hört sich toll an.
Du bleibst mit ihm auf dem Schiff und erlebst eine Menge Abenteuer.
An einem Morgen werdet ihr wach, weil ihr etwas Merkwürdiges hört.
Als ihr aufsteht, da seht ihr dass das kleine Delfine sind, die um euer Schiff herum toben.
Ein andermal, da kommt ihr an eine einsame Insel.
Ihr geht von Bord und findet auf der Insel eine Schatztruhe.
In der Schatztruhe ist aber nicht wie gewöhnlich gold und Silber,
sondern Sand und Spielgerüste, alles ganz klein.
Da erinnerst du dich an deine schöne Zeit auf dem Kitaspielplatz zurück
Und möchtest gar keine Piraten- Maus mehr sein.
Du erzählst dem Piraten wie schön es auf dem Spielplatz zwischen all den Kindern war und er kann es verstehen, das du wieder zurück möchtest.
Er pfeift einmal laut und es erscheint ein U-Boot.
Der Pirat erklärt dir, dass du nur in das U-Boot musst,
dieses bringt dich dann zur Kita zurück!
Also setzt du dich in das U-Boot,
es fährt langsam los.
Schon nach kurzer Zeit taucht es wieder auf,
als du aussteigst siehst du, dass es in einer Regenpfütze auf dem Kitaspielplatz aufgetaucht ist.
Du bist richtig froh, dass du wieder in deinem Zuhause bist.

Reck dich jetzt noch mal. Atme noch einmal tief ein und wieder aus, und noch mal tief einatmen und tief ausatmen.
Setzt euch jetzt bequem hin und öffnet eure Augen.

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Piratenkapitän Einauge

Piratenkapitän Einauge und seine Mannschaft haben wieder einmal große Geldsorgen. "Wir müssen die Insel Mingomango überfallen und den Schatz von Häuptling Nasiwasi in unsere Hände bekommen." Gesagt getan!
Die Piraten steigen in ihr Piratenschiff, rudern (mit den Armen und den Händen rudern) aus ihrer versteckten Bucht mit allen Kräften aufs offene Meer. "Hau ruck, hau ruck!" Dann setzen die Piraten die Segel.

Der Wind bläst kräftig (mit vollen Backen pusten). Das Schiff fährt schnell und schneller. Doch kurz darauf setzt eine Flaute ein. Kein Lüftchen ist mehr zu spüren. Die Piraten müssen wieder kräftig rudern, "Hau ruck, hau ruck!" Schließlich ruft ein Pirat: "Land in Sicht!" Die Insel Mingomango liegt vor ihnen. Sie gehen vor Anker.
Im Morgengrauen verlassen die Piraten ihr Schiff und rudern mit ihren kleinen Booten an Land. Auf der Insel angekommen, kriechen sie erstmal ganz langsam am Boden entlang. Den Kopf dürfen sie nicht hoch halten, damit sie nicht gesehen werden.
Dann stoßen sie auf den stillen Nebenarm eines Flusses. Das Wasser ist dort ganz flach. Da entdecken die Piraten, dass viele Krokodile wie kleine Inseln im Wasser liegen. Kapitän Einauge befiehlt: "Los, alle Mann überqueren den Tümpel!" Die Piraten haben zwar mächtig Angst, doch es bleibt ihnen nichts anderes übrig, und sie hüpfen so schnell es geht von einem Krokodil-Rücken (zum Beispiel Teppichfließen) zum anderen.
Dann stehen die Piraten vor einem großen Felsbrocken. Da müssen sie hinüberklettern (zum Beispiel Seile). Gar nicht so einfach! Doch auch dieses Hindernis wird überwunden. Danach kommen sie in einen dichten Urwald. Von den riesigen Bäumen hängen Giftschlangen herunter. Nach links und rechts müssen sie den gefährlichen Tieren ausweichen (zum Beispiel Seile die nicht berührt werden dürfen),
Schließlich erreichen die Piraten das Dorf von Häuptling Nasiwasi. Die Inselbewohner werden nach einem kurzen Kampf mit großem Gejohle (Kampfgeschrei, klatschen...) gefangen genommen. Gerade will Kapitän Einauge dem Häuptling ein Ohr lang ziehen, um ihm das Versteck des Dorfschatzes zu entlocken, als ein geheimnisvoller Trommelschlag zu hören ist.
Häuptlingssohn Nasimini, der sich im Unterholz versteckt hat, spielt auf einer Zaubertrommel. Die gefangenen Inselbewohner trampeln im Rhythmus mit. Der Zauber der Trommel bewirkt, dass die Piraten wie angewurzelt am Boden kleben bleiben und sich nicht mehr bewegen können. Diese Zauberkraft existiert nur auf der Insel Mingomango.
Der Häuptlingssohn befreit alle Dorfbewohner, und jetzt werden stattdessen die Piraten gefesselt. "Doch was sollen wir mit diesen wilden Männern machen?", fragen sich die Eingeborenen . Häuptling Nasiwasi hat eine Idee. "Wir bringen sie auf unsere Nachbarinsel Kokosnoskos. Da gibt es viele Fische, tropische Früchte und genug zu essen."
Gesagt getan, die Inselbewohner rudern zur Nachbarinsel, "Hau ruck, hau ruck!" und lassen dort die Piraten frei. Alle Waffen und das Piratenschiff nehmen sie mit. Sie rudern wieder zu ihrer Insel Mingomango zurück "Hau ruck, hau ruck!"
So bekommen die Piraten doch noch einen Schatz, wenngleich auch einer ganz anderen Art, als sie es sich je hatten träumen lassen. Es geht ihnen von diesem Tag an sehr gut. Sie müssen nur einen Baum hochklettern (zum Beispiel Kletterseil...), dann die Hände nach oben strecken, und schon gibt es Kokosnüsse und Ananas in Hülle und Fülle. Und mit der Zeit vergessen sie ganz, weshalb sie einmal die Insel Mingomango überfallen wollten.

Die Geschichte bietet einige Bewegungsmöglichkeiten (und Überraschungen zum Beispiel einen versteckten Schatz mit Augenklappen oder ähnliches), die man mit den Kindern zusammen überlegen und mit einer Bewegungslandschaft aufgebaut werden kann."

 

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Schaut euch mal eure Füße an
den rechten und linken.
Was man mit ihnen tun kann,
das wolln wir heut ergründen.

4 Schritte vorwärtsgehn
1,2,3,4
und 4 auch wieder zurück



Dann drehn wir uns im Kreise,
jetzt rennen wir ein kleines Stück(auf dem Platz)
und schleichen dann ganz leise(in die Kreismitte dort, sagt die Erz. ) und wir schleichen auch ganz leise wieder zurück)

Am Fuß ist auch die Ferse dran.
sie poltert laut beim Gehen.
Wer auf den Zehen stehen kann
ist groß und kann weit sehen.

4 Schritte vorwärts gehn..................

Der große Zeh heißt Fridolin,
der kleine der heißt Franz.
Der große wackelt her und hin-
der kleine schaffst nicht ganz.

4 Schritte vorwärts....................

Auch Füße sagen sich auf wiedersehn,
machts gut für heut ist Schluß,
bevor wir auseinander gehn(grätsche springen)
zum Abschied gibt’s nen Kuss.(Fuße küssen sich)

4 Schritte......................

--------------------------------------------------------------------------

 

Wie die Gelbe Kaiserin und der Gelbe Kaiser heilende Hände bekamen

 

 

 

 

 



In einem fernem Sonnenland, wo im Frühling die weiße Katze bei der aufgehenden Sonne hinter den Blumen und Kräutern hervorlugt, im Sommer sich die wunderbuntesten Fische im Lichtspiel des Meeres vergnügen, im Herbst der große Kranich mit dem Regenbogen spielt und im Winter der dunkle Hirsch mit seinem schweren Geweih zur Wasserquelle kommt - dort lebten eine Kaiserin und ein Kaiser. Man nannte sie die Gelbe Kaiserin und den Gelben Kaiser, weil die Farbe der Sonne ihre Lieblingsfarbe war. Sie liebten sich sehr und schon bald nach der glanzvollen Hochzeit gebar die Kaiserin ein Kind. Das Kindlein war wunderschön anzusehen, hatte funkelnde tiefdunkle Augen, glänzendes Haar und eine sanfte, weiche Haut.
Das Kaiserpaar war sehr stolz auf ihr Kind und kleidete es mit den edelsten Stoffen. Sein Zimmer war mit wertvollen Möbeln prunkvoll ausgestattet und durch die verzierten Fenster schien das goldene Licht der Sonne.
"Dies ist eine wundervolle Welt", dachte das Kind, "auf die ich im Bauch der Kaiserin so lange geartet habe". Es erfreute sich am prachtvollen Licht, mit seinen vielen Farben und Eindrücken und an den köstlichen Düften, die es riechen konnte und an den lauten und eisen Geräuschen, die zu hören waren. Sein starker Atem rauschte angenehm in seiner Brust und sein Herz pochte schnell, weil es durch all das Neue und Vielfältige aufgeregt war. Das Kind lächelte, schaute herum, spielte mit seinen Händchen und Füßchen und schrie manchmal ganz laut und bange, weil es seinem Atem, diese wunderschöne Bewegung in der Brust, immer und immer wieder ausprobieren wollte. Dann schlief es ein, ein wenig berauscht von der neuen Welt. Die milchwarme Brust der Kaiserin brachte die Zufriedenheit und die Geborgenheit in den Bauch seines kleinen Körpers.
So vergingen Tage, Wochen und Monate...
Unerwartet wurde das Kind krank und sein warmes, aufregendes Leben verwandelte sich in kalte, traurige Augenblicke, die kein Ende nehmen wollten. Das Kind schrie und weinte unentwegt, bis tief in die Nacht. Seine Augen lagen hinter den Augenlidern versteckt, als wären sie woanders, wie abwesend, die Haare klebten am Kopf, die zarte Haut wurde blass und wächsern. So lag es in seinem mit Schnitzereien geschmückten Bett und wirkte darin so klein und zerbrechlich wie noch nie.
Der hinzu gerufene Leibarzt schüttelte nur ratlos den Kopf und verließ unverrichteter Dinge den Palast. Da sandte das Kaiserpaar im ganzen Sonnenland nach Boten aus, um einen heilkundigen Arzt zu finden, der ihr Kindlein behandeln konnte. Eines Tages jedoch klopfte ein sehr weiser Mann mit blauen Mantel und einem langen, kunstvoll gekämmten Bart an die Pforte des Palastes. Er war weit gereist und hatte viele Erfahrungen gesammelt. Er verstand die Geheimnisse es Himmels und der Erde, kannte viele Länder und die Weltmeere und war in der Heilkunst sehr bewandert. "Ihr habt mich gerufen und so bin gekommen, um eurem Kind zu helfen, so gut ich es vermag", sagte er mit Bestimmtheit. "Legt mir das Kind sogleich an einen warmen, weichen Platz auf ein großes, feines Tuch und gebt mir wohlriechendes Öl." Die Kaiserin und der Kaiser taten, wie ihnen aufgetragen wurden.
Der weise Mann beugte sich zu dem müden Kindlein und sah es liebevoll an. "Du bist ein sehr Kind", sprach er freundlich zu ihm. Dann nahm er das kleine Kinderhändchen und legte es in seine große, feste Hand. "Bald wirst du gesund sein und lachen, später tanzen, springen und singen, soviel du nur willst." Während er so redete, führte er mit den Fingern und der Handfläche seiner anderen Hand allerlei Bewegungen auf dem Körper des Kindes aus: Kreise, Striche und Halbrundungen, als ob er einen wertvollen Schatz erspüren wollte.
Immer wieder tauchte er seine Finger in das bereitgestellte Öl, um ganz behutsam, vom Köpfchen zu den Füßen und entlang der Ärmchen, über den Körper des Kindes zu streichen.
Das aufmerksame Kind indessen beruhigte sich, hörte auf zu weinen, so dass nur noch eine letzte Träne in den Augenwinkeln fest hing, als wollte sie die Augen putzen, damit all der Glanz wieder zu sehen sei. Und so war es. Und so betrachtete das Kind mit aller Neugier die Bewegungen des Arztes. Es nahm alles in sich auf und streckte ihm vertrauensvoll seine Händchen und Beinchen entgegen.
Das Kaiserpaar hatte verstanden. Durch die Hände des weisen Mannes war mit dem Körper des Mannes eine Wandlung geschehen und es schlief geborgen ein, nachdem es in das große Tuch eingewickelt worden war. "Wie hast du das gemacht?" fragte der Kaiser staunend und hoffnungsvoll. "Ich will es euch sagen. Die Kraft der Heilung liegt in dem Kinde, doch mit den Händen kann man helfen, den Weg zur Gesundheit zu finden. Wenn ihr wollt, werde ich euch in diesen Dingen unterweisen, damit ihr beide selbst mit euren Händen helfen könnt."
An diesem Tag blieb der weise Mann bis spät in der Nacht im Palast und gab der Kaiserin und dem Kaiser all sein Wissen weiter, wie eine Krankheit den Weg zur Gesundheit findet.
Die eigene Erfahrung sammelten die Kaiserin und der Kaiser, weil sie ab jetzt mit ihren eigenen Händen ihr Kind genau so behandelten, wie der weise Mann es getan hatte. Damit alle Kinder im Palast und im ganzen Sonnenland schnell gesund werden konnten, ließ der Kaiser die weisen Ratschläge auf festes Pergament schreiben und befahl, sie im ganzen Land kundzutun.

 

 

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Wir gehen heute in den Zirkus.
(Gehbewegungen)
Der große Zirkus Roncelli ist in der Stadt und alle gehen dort hin.
Die Großen gehen dort hin. (auf den Zehenspitzen gehen, die Hände weit nach oben gestreckt)
Die Kleinen gehen dort hin. (in der Hocke weitergehen)
Ja und wir gehen natürlich auch hin.
(aufrichten und weitergehen)
Oje schaut mal es ist schon finster in der Manege, die Vorstellung beginnt.
(Und nun die Bewegungen passend zum Text ausführen!)
Scheinwerfer leuchten, die Musikkapelle spielt einen Tusch und der dicke Zirkusdirektor betritt die Manege.
Er verbeugt sich nach allen Seiten und begrüßt das Publikum.
Die klatschen natürlich begeistert Beifall.

Als erstes kommen die Ponys in die Manege. Sie laufen im Kreis, wunderschön geschmückt, mit so einem Federbuschen am Kopf.
Probiert das auch mal, wie Ponys zu galoppieren. Dabei ziehen wir einmal das linke und dann das rechte Knie hinauf. Und der Kopf bewegt sich wie bei den Ponys einmal nach vor, zur Brust, und wieder zurück.
Alehopp, alehopp, Galopp, Galopp! (einige Runden laufen)
Wunderschön machen das diese Ponys!
Nun verabschieden sich die Ponys und verbeugen sich. Dabei scharren sie mit den Hufen. Erst mit dem rechten Huf und zwar vier mal, und dann mit dem linken Huf, auch viermal. Und dann traben sie noch eine Runde bevor sie endgültig hinaus laufen.

Es wird leise in der Manege und die Musikkapelle spielt einen Tusch.
Eine Seiltänzerin mit einem hübschen weißen Schirm kommt herein.
Sie verbeugt sich nach allen Seiten, und klettert anmutig die Leiter zum Seil hinauf.
Oh-oh! So hoch oben steht sie jetzt und wird über das Seil tänzeln.
Dazu setzt sie vorsichtig eine Fußspitze vor die andere, und setzt dann erst den ganzen Fuß auf. Die Hände, eine hält ja den Schirm, hat sie seitwärts weggestreckt um besser das Gleichgewicht halten zu können. Vorsichtig, nicht hinunter schauen, immer schön das Gleichgewicht halten, sonst stürzt ihr 10m in die Tiefe.
Also Konzentration und Blick nach vorne.
Jawohl und sie hat es geschafft! Applaus! (Wir klatschen den Kindern Beifall)
Nun will sie wieder zurück auf die andere Seite. Und damit es nicht langweilig wird, geht sie dabei in die Hocke und streckt den rechten Fuß waagerecht nach vorn. Der Rücken muss dabei gerade bleiben, und der Blick nach vorne gerichtet. Denkt an den 10m tiefen Abgrund.
Dann steht sie wieder vorsichtig auf, und setzt den anderen Fuß nach vor. Und wieder geht sie in die Hocke, und streckt diesmal den linken Fuß waagrecht nach vor. Gerader Rücken, Blick nach vorne gerichtet.
Vorsichtig wieder in die Höh´ und behutsam einen Fuß vor den anderen setzen, bis wir angelangt sind.
Geschafft! Das Publikum applaudiert!
(Wieder klatschen wir für die Kinder)
Sie verbeugt sich nach unten zu ihrem Publikum, und klettert flink die Leiter wieder hinunter!
Noch eine kurze Verbeugung, sie winkt uns zu, und läuft hinaus!

Ja aber wer kommt als nächstes in die Manege?
Haha! Die lustigen Clowns! Sie springen und drehen sich, ja und was jetzt? Viele lustige Purzelbäume zeigen sie.
Purzelbäume! Könnt ihr das auch?
Und los geht´s! Jawohl, und aufstehen und noch einmal.
Wie viele schafft ihr denn?
Ja und was macht denn der lustige Clown dort mit dem gelben Hut? Er läuft auf allen Vieren, im Spinnengang. Setz dich am Boden, stütz deine Hände hinter dem Körper auf und heb´ den Popo in die Höh´!
Und so versuche nun zu gehen. Wie eine Spinne eben. (einige Zeit so gehen)
Ja und was macht denn der dort drüben mit den großen Schuhen?
Er bückt sich und hält mit den Händen seine Knöchel fest. Und so läuft er durch die Manege. (wieder Zeit geben zum Ausprobieren)
Und der dritte Clown, der die grüne Jacke an hat, die ihm ja eigentlich viel zu groß ist, der versucht doch wirklich rückwärts zu laufen. Das können wir doch auch, nicht wahr? Hoho! Aufgepasst, dass ihr niemanden umrennt.

Ja und nun verlassen die Clowns die Arena denn jetzt kommt der Höhepunkt der Vorstellung.
Die Löwen laufen auf allen Vieren in die Manege herein.
Der Löwendompteur klatscht dreimal in die Hand und schon sitzen sie brav auf ihren Platz.
Der Dompteur hält einen Reifen (kann auch ein Besenstiel sein) in der Hand und durch den springen die Löwen jetzt der Reihe nach. Sie nehmen auf allen Vieren Anlauf und springen mit den Vorderpfoten voran durch. Und dann stellen sie sich hinten wieder an.
Alehopp! Alehopp! Toll haben die Löwen das gemacht.
Aber sie können noch ein Kunststück.
Sie springen über Hindernisse! (nun kann man entweder Hindernisse aufbauen, oder aber drei Kinder legen sich gestreckt auf den Boden)
Einer nach dem anderen hüpft jetzt darüber und stellt sich wieder hinten an.
Applaus! Das haben die Löwen wirklich gut gemacht.
Nun ist die Zirkusvorstellung zu Ende und alle verabschieden sich vom Publikum.

Allen voran schreitet der dicke Zirkusdirektor. Danach galoppieren die Ponys, mit ihren hübschen Federbuschen, die so lustig wackeln, wenn sie ihren Kopf auf und ab bewegen.
Dahinter tänzelt die Seiltänzerin herein, immer schön einen Fuß vor den anderen gesetzt, in der Hand ihren hübschen Schirm.
Ja und die lustigen Clowns laufen gebückt, die Hände an den Knöcheln. Haha, und einen Purzelbaum machen sie auch!
Und zuletzt kommen die Löwen auf allen Vieren gelaufen.
Applaus, das war eine wunderbare Zirkusvorstellung.
Euch hat sie doch auch gefallen?

 

--------------------------------------------------------------------------

 

 

 

Wir horchen in unseren Körper hinein

- Wie setzen oder legen uns hin, schließen die Augen und konzentrieren uns auf den eigenen Atem. Wie klingt er?

Rasselt er, pfeift er, säuselt er, ist er sanft oder ruhig, ist er eher laut oder leise?
Wird er lauter oder leiser, wenn wir durch die Nase oder den Mund atmen?

- (Hierfür braucht man Muscheln zum reinhören):
Halte dir eine Muschel ans Ohr, so dass sie ganz bedeckt ist.
Hörst Du das Meeresrauschen?



 

 

 

Der Wecker tickt

Die Erzieherin stellt einen geräuschvoll tickenden Wecker vor die Kinder oder das Kind.
Die Kinder schließen die Augen und hören genau auf das Ticken.
Wenn der Wecker nach 1 Minute klingelt, können sie wieder die Augen öffnen.

 

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Wirbelsäulenentspannung
Die Kinder stehen fest, die Füße sind etwa hüftbreit auseinander. Dann strecken, sie die Hände so weit wie Möglich in die Höhe und strecken sich hoch. Die Füße bleiben auf dem Boden, die Kinder stehen nicht auf den Zehenspitzen. Sie sollen versuchen, sich so lang wie möglich zu machen.


Schulterentspannung
Die Kinder stehen fest, die Füße etwa hüftbreit auseinander. Die Arme hängen locker runter, während sie die Schultern ganz langsam nach oben schieben. Sind die Schultern auf dem höchsten Punkt angelangt, werde sie ein paar Atemzüge lang dort gehalten. Dann sinken sie ganz langsam wieder runter.

Danach schieben die Kinder ihre Schultern ganz langsam nach hinten, Stückchen für Stückchen. An der hintersten Position werden die Schultern ein paar Atemzüge lang gehalten, dann wandern sie wieder in Normalstellung.
Anschließend schieben die Kinder die Schultern nach vorn und halten sie in der vordersten Stellung ein paar Atemzüge lang. Schließlich wandern die Schultern wandern die Schultern zurück in Normalstellung .

Gesichtsentspannung
Die Kinder fassen sich mit Daumen und Zeigefingerspitzen an den Ohren und massieren den Rand ihrer Ohren langsam und vorsichtig, in kleinen kreisenden Bewegungen von oben nach unten. Dann legen sie die Fingerkuppen an den Haaransatz und massieren langsam in kleinen, kreisenden Bewegungen die Stirn und schließlich das ganze Gesicht. Bei dieser Massage sollten die Kinder die Augen geschlossen halten.

Augenentspannung
Die Kinder haben die Augen geöffnet und schauen gerade aus. Während der ganzen Übung bleibt der kopf gerade.
Langsam lassen die Kinder ihre Augäpfel ganz nach rechts wandern und wieder zurück zur Mitte. Dann schauen sie langsam nach links, so weit wie möglich, und lassen die Augäpfel wieder in die Mitte wandern.
Danach schauen sie langsam so weit wie möglich nach oben und dann nach unten, ohne den Kopf zu bewegen, bevor die Augäpfel wieder in Mittelstellung zurückkehren .
Zum Schluss schließen die Kinder die Augen und reiben die Handflächen schnell aneinander, bis sie warm sind. Dann legen sie die Finger vorsichtig auf die geschlossenen Augen und spüren die Wärme .

 

--------------------------------------------------------------------------

 

 

Zauberkugeln
Ziel:
Auflösung von Anspannung und Unkonzentriertheit. Platz machen für innere Ruhe und Aufnahmefähigkeit.

Die Kinder bewegen sich frei im Raum. Die Erzieherin spricht langsam und deutlich, folgenden Text:

Stellt Euch vor, in diesem Raum schweben unzählige bunte Zauberkugeln . Immer wenn eine Zauberkugel direkt vor Euch ist, bleibt ihr stehen und atmet sie tief durch die Nase ein.
Wenn ihr mehrere Kugeln hintereinander eingeatmet habt, setzt ihr euch hin und schließt die Augen.
Merkt ihr, wie der Atem durch Euren Körper fließt ?
Stellt Euch nun etwas Schöns vor z.B. einen Schmetterling, ein Eis eine Sonnenblume .

Kerzen ausblasen
Ziel :
Anregung, Lockerung der Muskulatur, Zuführung neuer Energie

Die Kinder sitzen auf dem Boden und schließen die Augen. Die Erzieherin spricht langsam und gleichmäßig folgenden Text.

Stellt euch einen Teller vor, auf dem viele hell erleuchtete Kerzen stehen. Schaut in die hellen Flammen. Atmet dabei tief und gleichmäßig ein und aus. Sucht euch nun eine Kerze aus und versucht, sie auszublasen. Holt dazu tief Luft und blast mit vollen Wangen und aufeinander liegenden Lippen die Luft hinaus.
Blast nun alle Kerzen aus und öffnet wieder die Augen.

 

 

 

Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!