„Meine 5 unveräußerlichen Freiheiten“

 

Zu SEHEN und zu HÖREN – was in mir ist und mit mir ist,

und nicht, was dort sein sollte, dort war oder vielleicht sein könnte.

 

Zu SAGEN – was ich fühle und denke,

und nicht, was ich sagen sollte.

 

Zu FÜHLEN – was ich fühle,

und nicht das, was ich fühlen sollte.

 

Zu FRAGEN - was ich möchte,

und nicht warten, warten, warten auf Erlaubnis.

 

Zu WAGEN – was mich reizt,

statt immer nur „Sicherheit“ zu wählen.

 

Ich probiers einfach aus.

 

Virginia Satir

 

 

 

 

 

 

 

 

Gedicht „Kind sein ist süß“

 

Tu dies! Tu das!

Und dieses lass!

Beeil dich bloß!

Heb die Füße hoch!

Sitz nicht so krumm!

Mein Gott bist du dumm!

Stopf´s nicht in dich rein!

Lass das Singen sein!

Du kannst dich nur mopsen!

Hör auf zu hopsen!

Du machst mich verrückt!

Nie wird sich gebückt!

Schon wieder ne 4!

Hol endlich Bier!

Sau dich nicht so ein!

Das schaffst du allein!

Mach dich nicht so breit!

Hab jetzt keine Zeit!

Lass das Gemecker!

Fall mir nicht auf den Wecker!

Mach die Tür leise zu!

Lass mich endlich in Ruh!

 

Kind sein ist süß!

Kind sein ist mies!

 

 

Susanne Killian

 

 

 

 

 

Ich wünsche Dir Zeit

 

 

Ich wünsche Dir nicht alle möglichen Gaben.

Ich wünsche Dir nur, was die meisten nicht haben:

Ich wünsche Dir Zeit, Dich zu freun und zu lachen,

und wenn Du sie nützt, kannst Du etwas draus machen.

 

Ich wünsche Dir Zeit für Dein Tun und Dein Denken,

nicht nur für Dich selbst, sondern auch zum Verschenken.

Ich wünsche Dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,

sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

 

Ich wünsche Dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.

Ich wünsche, sie möge Dir übrig bleiben

als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,

anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

 

Ich wünsche Dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,

und Zeit, um zu wachsen, das heißt um zu reifen.

Ich wünsche Dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.

Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

 

Ich wünsche Dir Zeit, zu Dir selber zu finden,

jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.

Ich wünsche Dir  Zeit, auch um Schuld zu vergeben.

Ich wünsche Dir:  

 

Zeit zu haben zum Leben!!!

 

                                                     Elli Michler

 

 

 

 

KINDHEIT

 

Es gibt kein Alter,

in dem alles so

irrsinnig erlebt wird

wie die Kindheit.

Wir Grossen sollten

uns daran erinnern, wie das war.

 

                   (Astrid Lindgren)

 

 

 

 

 

Die Idee vom Leben

 

Zeit zu haben, die Zeit vergessen zu können

Zeit zu haben, zu sehen und zu erkennen

Zeit zu haben, zu hören und zu erfühlen

Zeit zu haben, zu weinen und zu lachen

Zeit zu haben, achtsam zu lieben

Zeit zu haben, glücklich zu sein

 

          (Richard Erlewein)

 

 

 

 

Gib mir

 

DEINE HAND

 

Ich werde sie halten, wenn Du einsam bist.

Ich werde sie wärmen, wenn Dir kalt ist.

Ich werde sie streicheln, wenn Du traurig bist.

Ich werde sie wieder loslassen, wenn Du frei sein willst.

 

 

 

 

Was braucht ein Kind?

 

Was braucht ein Kind zum Leben?

Zum Anziehen muss man ihm geben:

Strümpf und Schuh.

Noch dazu:

warme Kleider

und so weiter.

Und das Kind, ja das Kind

braucht zu jeder Zeit

Liebe und Geborgenheit.

 

Was braucht ein Kind zu Leben?

Eine Wohnung muss man ihm geben.

Auch ein Bett

wäre nett.

Warme Decken

schöne Ecken.

Und das Kind, ja das Kind

braucht zu jeder Zeit

Liebe und Geborgenheit.

 

Was braucht ein Kind zum Leben?

Zu essen muss man ihm geben:

Brot und Brei,

vielerlei,

alle Gaben,

die wir haben.

Und das Kind, ja das Kind

braucht zu jeder Zeit

Liebe und Geborgenheit.

 

Was braucht ein Kind zum Leben?

Viel Liebe muss man ihm geben:

Vater, Mutter,

Schwester, Bruder

und Verwandte

und Bekannte.

Denn das Kind, ja das Kind

braucht zu jeder Zeit

Liebe und Geborgenheit.

 

 

 

 

Die Tür

 

Die Tür steht offen - ich gehe hindurch.

Was wird auf mich zukommen, was wird hinter der Tür sein?

Durch den Türspalt sehe ich schon ein wenig,

aber was genau dahinter ist, bleibt mir noch verborgen.

Wen werde ich hinter der Tür treffen? Was wird mich erwarten?

Stimmen meine Vorstellungen, meine Bilder, meine Erwartungen?

Werde ich zurechtkommen mit den Menschen, die ich treffe,

mit den Erfahrungen, die ich machen werde,

mit den Erfahrungen, die ich haben werde?

Ich fühle mich unsicher - Magengrummeln, Nervosität!

Muss ich mir das antun?

Ich will es mir antun. Ich werde durch die Tür gehen!

Ich möchte neue Erfahrungen machen!

Ich möchte Neues kennenlernen.

Ich möchte positiv und offen auf die Menschen zugehen,

die ich treffe.

 

Die Tür ist offen - ich gehe hindurch!

 

 

 

 

                                  Wege 
 
 
                                        fordern Bewegung,
                                        machen uns Beine,
                                        sind ausgetreten
                                        oder neu.
 
                                        Sie führen uns zu
                                        vertrauten Plätzen
                                        oder ins Ungewisse,
                                        sie machen Hoffnung,
                                        bergen Spannung.
 
                                        Wege verzweigen sich
                                        in Auswege, Umwege,
                                        Irrwege, gerade oder
                                        verschlungene Wege.
 
                                        Am Ziel
                                        jedoch solltest
                                        Du sagen können:
    
                          I did it my way
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